Im Fokus der Diskussionsrunde an der Uni Köln stehen die kriselnde Demokratie in den USA und die Gefahren durch autoritäre Kräfte.
Podiumsrunde an der Uni KölnPolitikwissenschaftler diskutieren über politische Lage in den USA

Die Podiumsdiskussion findet im WiSo-Hochhaus statt. (Archivfoto)
Copyright: Arton Krasniqi
Die Universität zu Köln lädt am Montag, 13. Juli, zu der Podiumsdiskussion „Quo vadis USA?: Democracy and Authoritarianism“ zur politischen Lage in den USA ein. Anlass dafür ist das 250-jährige Jubiläum der US-amerikanischen Unabhängigkeit am 4. Juli.
Teilnehmer der vom Erich Auerbach Institute for Advanced Studies organisierten Diskussion sind die beiden Politikwissenschaftler Steven Levitsky (Harvard) und Lucan Ahmad Way (Toronto), die Sozialphilosophin Rahel Jaeggi (HU Berlin) und der Faschismusforscher Sven Reichardt (Uni Konstanz). Die Journalistin Stephanie Rohde moderiert die Veranstaltung.
Die Herausforderungen der politischen und akademischen Kultur in den USA und Europa angesichts des Erstarkens rechter Bewegungen sollen bei der Diskussion beleuchtet werden. Dazu sprechen die Gäste unter anderem über die MAGA-Bewegung, Trumpismus, die Krise der Demokratie im transatlantischen Kontext und die Begriffe „kompetitiver Autoritarismus“ und „Postfaschismus“.
Die Podiumsdiskussion findet im Hörsaal 1 des WiSo-Hochhauses (Universitätsstraße 24) statt und beginnt um 18 Uhr (Einlass ab 17.45). Die Veranstaltung findet auf Englisch statt und wird auf Youtube übertragen. (red)
