Köln – Es war ein Versagen auf breiter Front: In den Morgenstunden des Montags fielen gleich eine ganze Reihe von Ampelanlagen im Stadtgebiet aus. Und das auch an mächtigen Drehkreuzen des Straßennetzes wie beispielsweise die Kreuzung Aachener Straße, Universitätsstraße und Innere Kanalstraße oder auch Wiener Platz und Frankfurter Straße. In Summe fielen Signalanlagen an 14 Knotenpunkten aus. Fieberhaft suchte die Stadt nach dem Fehler.
Der konnte wenige Stunden später gefunden werden. Es habe Stromschwankungen im Netz gegeben, heißt es aus der Verwaltung. Die waren wohl so stark, dass sich eine ganze Reihe von Ampelanlagen automatisch abgeschaltet hatten. Das Problem löste sich einige Zeit später in vielen Fällen wieder von alleine. Eine Neustartfunktion ließ die Anlagen wieder hochfahren. Allerdings verfügen wohl nicht alle Ampeln über diese Technik. An einigen betroffenen Kreuzungspunkten musste noch Hand angelegt werden. Noch in den Feierabendstunden verweigerten vier Anlagen ihre Dienste.
Der ADAC nahm den Vorfall zum Anlass, um nochmals auf das in großen Teilen veraltete Ampelnetz der Stadt hinzuweisen. Das zeige, wie wichtig das seit Jahren laufende Austauschprogramm sei. (ngo)
