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Rheinpegel vor historischem TiefNeue Planung für Schiffskonvoi bei Kölner Lichtern

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Kölner Lichter 2025: In diesem Jahr muss auf den Schiffskonvoi verzichtet werden.

Kölner Lichter 2025: In diesem Jahr muss auf den üblichen Schiffskonvoi im Vorfeld des Feuerwerks verzichtet werden.

Der Rheinpegel steuert auf einen Tiefstand zu. Deshalb wird der Schiffskonvoi bei den Kölner Lichtern verlegt. Das Feuerwerk findet wie geplant statt.

Der stetig sinkende Rheinpegel hat nun doch erste Auswirkungen auf die 21. Ausgabe der Kölner Lichter. Am Mittwoch (29. Juli 2026) wurde ein Pegel von 72 Zentimetern in Köln gemessen. Für Samstag, wenn das Feuerwerk-Spektakel stattfindet, wird ein Pegelstand von 67 Zentimetern prognostiziert.

Das wäre ein neuer Tiefpunkt seit Beginn der Pegelaufzeichnungen. Bisher sind es 69 Zentimeter. Die Verantwortlichen von Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, Wasserschutzpolizei, Feuerwehr und Veranstalter trafen deshalb schon jetzt eine wichtige Entscheidung.

Kölner Lichter: Feuerschiff Doris kann nicht am Schiffskonvoi teilnehmen

„Der traditionelle Schiffskonvoi, der sich aus Porz Richtung Innenstadt in Bewegung setzen sollte, kann in dieser Form nicht stattfinden. Das Risiko ist zu groß. Wir werden neue Pläne erstellen“, teilte Veranstalter Werner Nolden mit. Die emotionale Durchfahrt der beleuchteten Schiffe, die von einem Lichtermeer der Menschen am Ufer begleitet wird, findet nicht in gewohnter Form statt.

Da im Bereich der Deutzer Platte zwischen Severinsbrücke und Deutzer Brücke die Wassertiefe in der Fahrrinne nicht ausreichen wird, gibt es jetzt eine Alternative. „Die Schiffe werden von ihrer Startposition nun Richtung Niehl fahren, dort wenden und dann um 21.30 Uhr losfahren. Um 22 Uhr werden sie vor dem Tanzbrunnen in Position gehen, damit alle Gäste das Feuerwerk betrachten können“, sagt Nolden.

Der Veranstalter rechnet statt der ursprünglich angemeldeten 27 Schiffe nur noch mit knapp 20 Schiffen, die an der neuen Route teilnehmen können. Einige Schiffe müssen aufgrund ihres benötigten Tiefgangs an der Landebrücke bleiben. Für sie reicht auch im Niehler Hafen die Wassertiefe nicht mehr.

Einige eingeplante Schiffe werden überhaupt nicht in Köln verfügbar sein. Die MS Petersberg und die Grace Kelly fallen definitiv aus. Kartenkäufer werden von den Reedereien informiert. Weitere Schiffe sind noch unterwegs. Ob sie letztlich beim niedrigen Rheinpegel Köln erreichen, wird sich erst kurzfristig zeigen.

Animation einer Drohnenshow in Köln.

Erstmals wird es in diesem Jahr bei den Kölner Lichtern vor dem Höhenfeuerwerk eine sechsminütige Drohnenshow geben.

Letztlich entscheidet jeder Kapitän individuell, ob er noch den abgespeckten Konvoi mitmachen wird, oder ob er am Steiger liegen bleibt und ein Bordfest veranstaltet wird. Klar ist auch: Das Feuerschiff Doris, das inmitten des Konvois fahren sollte, um davon Pyrotechnik abzufeuern, schafft es aufgrund der Pegel-Problematik nicht nach Köln.

Die Schiffe, die aus Niehl kommen, sollen musikalisch und mit dem Leuchten am Rheinufer begrüßt werden. Moderator Henning Krautmacher plant, sich da etwas Besonderes zu überlegen.

Das Ruderrennen um den Kölner Stadtachter kann um 20.45 Uhr wie geplant gestartet werden. Auch das Höhenfeuerwerk ab 23 Uhr kann abgefeuert werden. Das ursprünglich vorgesehene Feuerwerksschiff MS Columbia wurde jedoch durch die MS Calisto ersetzt, weil diese nur 45 Zentimeter Tiefgang benötigt. Am Mittwoch hat die Beladung mit der Pyrotechnik begonnen.

Die anhaltende Trockenheit ist übrigens kein Problem für das Feuerwerk. „Im Umfeld des Feuerwerks liegt nichts, was brennen kann. Wir schießen vor dem Tanzbrunnen aus der Rheinmitte. Da besteht überhaupt keine Gefahr“, unterstreicht Nolden.

Kölner Lichter: Wichtige Hinweise zur erstmals stattfindenden Drohnenshow

Eine wichtige Information haben die Organisatoren auch noch bezüglich der erstmals stattfindenden Drohnenshow. Diese wird im Bereich der Hohenzollernbrücke stattfinden, ist jedoch nur von den Rheinuferseiten nördlich der Brücke zu sehen. Wer sich am Ufer der Altstadt, auf der Deutzer Brücke oder am Deutzer Rheinboulevard positioniert, wird die Show nicht richtig zu sehen bekommen.

„Eine Drohnenshow sieht man nur von vorn. Das ist am Ende, als ob man auf ein Fernsehbild schaut“, sagt Nolden. „Wer alles sehen will, sollte sich einen Platz zwischen Hohenzollern- und Zoobrücke suchen. Das Spektakel wird sich in diesem Jahr aufgrund der Umstände hauptsächlich zwischen Tanzbrunnen und Niehl abspielen.“

Unterhalb des Tanzbrunnens wird rechtsrheinisch das inzwischen freigelegte Rheinbett abgesperrt. Zum Feuerwerksschiff muss ein Mindestabstand von 200 Metern eingehalten werden.