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Starkregen, Blitze und SturmTeils kräftige Gewitter in Köln und NRW

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Wolken am Himmel über dem Rhein in Köln.

Wolken am Himmel über dem Rhein in Köln. (Archivfoto).

Ein Tiefdruckgebiet trifft Köln und NRW. Die Feuerwehr rückte zu mehreren Einsätzen aus.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Montag (31. August) vor starkem Gewitter in Köln und der Region gewarnt. Auch für die kommenden Tage zeigt sich das Wetter von seiner wechselhaften und stellenweise ungemütlichen Seite.

Für den Kölner Norden hat der DWD eine amtliche Warnung herausgegeben. Demnach treten zwischen 15.34 Uhr und 17 Uhr teils starke Gewitter auf. Gewarnt wurde vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) und 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen um 15 l/m² pro Stunde, so die Meteorologinnen und Meteorologen.

Gewitter-Warnung: Mehrere Erdblitze in der Kölner Innenstadt

Zudem kam es Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen musste mit Sturmböen um 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) gerechnet werden.

In mehreren Stadtteilen in Köln, etwa in Köln-Sülz und in Mülheim regnete es seit dem Nachmittag heftig. Es kam auch zu Sturmböen. In der Kölner Innenstadt wurden zudem einige Erdblitze registriert. Dabei handelt es sich um elektrische Entladungen, die direkten Kontakt zwischen einer Gewitterwolke und der Erdoberfläche herstellen.

Die Kölner Feuerwehr musste am Montagnachmittag wegen mehrerer Astbrüche zu zehn wetterbedingten Einsätzen ausrücken. Bäume waren den ersten Angaben zufolge aber nicht umgestürzt.

Nach Angaben des DWD liegt Westdeutschland derzeit unter Tiefdruckeinfluss, mäßig warme bis warme Meeresluft wird herangeführt. Bereits am Vormittag zeigte sich der Himmel wechselnd bis stark bewölkt, im Tagesverlauf ziehen von Westen Schauer und teils kräftige Gewitter auf, so die Meteorologen bereits am Vormittag in einer Mitteilung.

Teils kräftige Gewitter in Köln und NRW erwartet

Ab dem Mittag rechnete der DWD mit häufigeren, teils starken Gewittern. Dabei sind stürmische Böen bis Sturmböen zwischen 70 und 85 Kilometern pro Stunde (Windstärke 8 bis 9) möglich, vereinzelt auch Starkregen mit 15 bis 20 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde sowie kleinkörniger Hagel. Auch abseits der Gewitter weht ein kräftiger bis stürmischer Wind aus Südwest mit Böen zwischen 55 und 70 Kilometern pro Stunde (Windstärke 7 bis 8). Die Temperaturen liegen zwischen 19 und 23 Grad.

Der Wetterdienst „Kachelmannwetter“ rechnet sogar mit einzelnen Sturmschäden bei schweren Böen.

Verschiedene Wettermodelle – darunter das europäische ECMWF und das deutsche ICON – kommen zu leicht unterschiedlichen Prognosen für die Regenmengen in der Region Köln, sie bewegen sich aber überwiegend im Bereich von fünf bis zehn Litern pro Quadratmeter. Wettermodelle liefern dabei keine exakte Vorhersage, sondern einen ungefähren Ausblick auf die kommenden Tage.

Am Abend sollen die Gewitter und die stürmischen Böen laut DWD allmählich nachlassen. In der Nacht zum Dienstag klingen die Schauer weiter ab.

Der Dienstag beginnt zunächst noch stark bewölkt, im Tagesverlauf lockert die Wolkendecke jedoch zunehmend auf. Vereinzelt kann es noch regnen. Der DWD geht davon aus, dass sich langsam ein schwacher Hochdruckeinfluss aufbaut. Ganz vorbei ist der wechselhafte Wettercharakter aber nicht: Auch am Mittwoch und Donnerstag ist mit weiteren Regenschauern zu rechnen.