Abo

Bayern ehrt seinen MärchenkönigGottesdienst und neues Denkmal zum 140. Todestag

2 min
Gedenkfeier für König Ludwig II.

140 Jahre nach dem Tod von König Ludwig II. gedachten Königstreue am Starnberger des Herrsche

Zum 140. Todestag gedenken Royalisten dem Märchenkönig Ludwig II. mit einer Messe und einem neuen Denkmal in München.

Am vergangenen Wochenende gedachten in Bayern Anhänger der Monarchie und Royalisten des bayerischen Regenten Ludwig II., bekannt als „Märchenkönig“. Anlass war sein 140. Todestag. Auf die Initiative des Herrschers geht die Errichtung weltbekannter Bauten wie Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee zurück. Vor 140 Jahren wurde sein Leichnam im Starnberger See entdeckt.

Unweit der Stelle, an der er damals gefunden wurde, versammelten sich am Sonntag etwa 1.000 seiner Bewunderer zu einer Messe. An der Veranstaltung beteiligten sich royalistische Vereine aus dem gesamten Freistaat, wobei zahlreiche Teilnehmer in traditioneller Kleidung oder Uniformen erschienen. An dem Gedenkkreuz, das für den Monarchen am Ufer aufgestellt wurde, legten sie Blumen nieder. Die bayerische Hymne erklang zum Ende der Messe bei sonnigem Wetter unter weiß-blauem Himmel.

Söder enthüllt neues Ludwig-Denkmal

In der Landeshauptstadt München ist bereits am Samstag ein neues Monument für Ludwig II. enthüllt worden. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder war ebenfalls bei der Feierlichkeit an der Corneliusbrücke anwesend. Der Regierungschef hob hervor, dass Ludwig sich neben der Kunst auch der Wissenschaft gewidmet habe. Durch die von ihm initiierte Gründung der TU in München sei eine der mittlerweile führenden Hochschulen innerhalb der EU entstanden.

„Diese Politik der Wittelsbacher aus Tradition und Fortschritt setzen wir bis heute entschlossen fort“, erklärte der Regierungschef. Der Freistaat würdigt seinen vermutlich berühmtesten Regenten an diesem Wochenende durch diverse Veranstaltungen. Ein zentrales Ereignis ist dabei, neben der Enthüllung des Denkmals in der Landeshauptstadt, die Gedenkmesse in Berg am Starnberger See.

Ungeklärter Tod und bleibendes Vermächtnis

Die genauen Umstände des Todes von Ludwig II. am 13. Juni 1886 sind auch 140 Jahre danach weiterhin ungeklärt. Der als „Kini“ bekannte Monarch wurde 40 Jahre alt. Das Ansehen Bayerns wird bis in die Gegenwart von kaum einer anderen historischen Persönlichkeit so maßgeblich beeinflusst wie von dem Schöpfer von Neuschwanstein. Die von Ludwig II. errichteten Bauten ziehen jährlich hunderttausende Touristen an. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.