Model, Schauspielerin, jetzt Musikerin: Cara Delevingne startet durch und singt über ihre Sucht und Nüchternheit.
Neustart nach Sucht-BeichteModel Cara Delevingne startet in Berlin ihre Musikkarriere.

In Berlin startete ihre Tournee.
Copyright: Britta Pedersen/dpa
Cara Delevingne, die als eines der meistgefragten Models ihrer Zeit galt und sich als Darstellerin einen Namen machte, strebt nun eine Karriere in der Musik an. Den Auftakt ihrer Konzertreise bildete ein Auftritt der 33-jährigen Britin am Montagabend in der deutschen Hauptstadt. Im Anschluss wird die Tournee sie nach London, Paris und auch Los Angeles führen.
Vor kurzem ist Delevingnes Doppel-Single mit dem Titel „I Forgot / Out of my Head“ erschienen. Die beiden Lieder werden durch einen Kurzfilm von Jessica Lee Gagné, der Regisseurin von „Severance“, visuell ergänzt.
Vom Model zur Darstellerin
Ab 2011 avancierte die 1992 in London geborene Delevingne zu einem der führenden Gesichter der globalen Modewelt. Ihre Arbeit umfasste Engagements für renommierte Marken, darunter Burberry, Chanel sowie Yves Saint Laurent.
Ihren beruflichen Schwerpunkt legte sie ab Mitte der 2010er-Jahre verstärkt auf die Schauspielkarriere. Einem größeren Publikum wurde sie durch ihre Mitwirkung in Filmen wie „Margos Spuren“ (2015), „Suicide Squad“ (2016) sowie dem Science-Fiction-Werk „Valerian - Die Stadt der Tausend Planeten“ (2017) von Luc Besson bekannt.
Die Musik stellt für Delevingne jedoch kein unbekanntes Gebiet dar. So steuerte sie zum Soundtrack für „Valerian“ den Song „I Feel Everything“ bei. Ihr Label Warner teilte mit: „Musik war für die erfolgreiche Schauspielerin und das Model nie bloß eine Nebenbeschäftigung, sondern ein ständiger Begleiter“. Laut der Mitteilung fing sie bereits im Alter von neun Jahren mit dem Schlagzeugspiel an. In Pausen zwischen Filmaufnahmen und Fototerminen habe sie oft Gitarre gespielt und dabei Gedichte sowie eigene Liedtexte verfasst.
Einfluss der Abstinenz auf die Musik
Die Veröffentlichung ihres ersten Albums ist für den Spätsommer geplant. Gegenüber dem Magazin „Rolling Stone“ gab sie bekannt, für das Album mit der Künstlerin Fiona Apple kooperiert zu haben. Der Titel „I Forgot“ thematisiere die Gewöhnung an die Intensität des Lebens, seit sie seit circa 2022 enthaltsam lebe. Dies beschreibt sie als „dieses trockene, rohe Gefühl, das man bekommt, wenn man ungeschützt und unmedikamentiert ist und zum ersten Mal als nüchterner Mensch lebt“.
„Man glaubt, das gefahrensuchende Verhalten oder die Rebellion gehöre zu einem - aber darunter steckt eigentlich dieses kleine Kind und diese Unschuld. Das wiederzuentdecken fühlte sich beängstigend an.“ In früheren Interviews hatte Delevingne bereits über ihre vergangene Sucht nach Alkohol und Medikamenten gesprochen. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.