Abo

Rennen um den Filmpreis„In die Sonne schauen“ ist mit elf Nominierungen Favorit

2 min
Deutscher Filmpreis

Die Lola wird am 29. Mai verliehen. (Archivbild)

Mit elf Gewinnchancen startet Mascha Schilinskis Drama «In die Sonne schauen» als aussichtsreichster Kandidat für den Deutschen Filmpreis.

Zwei Monate vor der Gala zum Deutschen Filmpreis hat die Deutsche Filmakademie die Nominierungen veröffentlicht. An der Spitze des Feldes steht das Drama «In die Sonne schauen» von Mascha Schilinski mit insgesamt elf Nennungen, wie die dpa meldet. Der Film hat unter anderem Chancen auf Auszeichnungen in den Kategorien bester Spielfilm, beste Regie sowie bestes Drehbuch.

Auf das Werk von İlker Çatak, das Politdrama «Gelbe Briefe», entfallen neun Gewinnchancen. Die Verfilmung des Buches «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke» unter der Regie von Simon Verhoeven und Kirill Serebrennikows Drama «Das Verschwinden des Josef Mengele» erhielten jeweils sieben Nominierungen.

Sechs Anwärter auf die wichtigste Auszeichnung

Zwei weitere Werke bewerben sich neben den vier bereits genannten Filmen um den Preis für den besten Spielfilm. Dazu zählen das Drama «Amrum» von Fatih Akin sowie die Adaption des Romans «22 Bahnen» von Regisseurin Mia Maariel Meyer.

Die Vergabe der Preise findet am 29. Mai in der Hauptstadt Berlin statt. Das Abstimmungsverfahren ähnelt dem der US-amerikanischen Oscars, wobei über einen Großteil der Gewinner von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie entschieden wird.

Nominierungen in den Schauspiel-Kategorien

Als beste Hauptdarstellerin kann Senta Berger für ihre Rolle in «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke» auf eine Auszeichnung hoffen. In derselben Kategorie sind außerdem Özgü Namal für «Gelbe Briefe» und Luna Wedler für «22 Bahnen» nominiert.

Senta Berger

Senta Berger ist als beste Hauptdarstellerin nominiert. (Archivbild)

Für die Auszeichnung als bester Hauptdarsteller wurden Bruno Alexander für «Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke», August Diehl für «Das Verschwinden des Josef Mengele» sowie Tansu Biçer für «Gelbe Briefe» ins Rennen geschickt.

Die Goldene Lola in der Hauptkategorie bester Spielfilm ging im Vorjahr an den Thriller «September 5» von Tim Fehlbaum. Bereits bekannt gegeben wurde, dass Wim Wenders («Paris, Texas», «Perfect Days») dieses Jahr mit dem Ehrenpreis gewürdigt wird. Der Preis für den Film mit den meisten Kinobesuchern wird an «Das Kanu des Manitu» von Michael «Bully» Herbig verliehen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.