Der renommierte Theaterpreis des Bundes geht an das Europäische Zentrum der Künste in Dresden. Unter den Gewinnern befindet sich ebenfalls ein Theater aus NRW.
200.000 Euro für DresdenFestspielhaus Hellerau mit Theaterpreis des Bundes geehrt

Auszeichnung für das Europäische Zentrum der Künste im Festspielhaus Hellerau in Dresden: Das Haus hat am Freitagabend den mit 200.000 Euro dotierten Theaterpreis des Bundes erhalten. (Archivbild)
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Der Theaterpreis des Bundes wurde am Abend in der Hauptstadt an das Europäische Zentrum der Künste im Festspielhaus Hellerau (Dresden) verliehen. Die mit 200.000 Euro verbundene Auszeichnung nahm die Intendantin Carena Schlewitt im Haus der Berliner Festspiele in Empfang, wie die dpa meldet. Die Jury begründete die Entscheidung damit, dass die Dresdner Institution als relevanter Schauplatz für internationale Sichtweisen wegweisende Anstöße gebe.
Weitere Preise für Bühnen in NRW und Thüringen
Zusätzliche Ehrungen, dotiert mit je 100.000 Euro, erhielten das Theater Lindenhof in Melchingen (Baden-Württemberg, Zollernalbkreis), das „Stellwerk“ (Kinder- und Jugendtheater) in Weimar (Thüringen) sowie das Theater Oberhausen aus Nordrhein-Westfalen. Der Tabori-Preis im Bereich der freien darstellenden Künste, der ebenfalls mit 100.000 Euro dotiert ist, wurde in diesem Jahr an die Gruppe „raumlaborberlin“ vergeben.
Weimer lobt Theater für gesellschaftlichen Beitrag
Laut Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ehrt der Theaterpreis des Bundes solche Institutionen und Ensembles, die durch ihre Programme Identität schaffen, den Zusammenhalt festigen und Diskussionen initiieren können. Die Auszeichnung verdeutliche, was die Essenz von Theater sei, so Weimer laut dpa: „Vielfalt, Mut und die Fähigkeit, gesellschaftliche Gegenwart künstlerisch zu interpretieren“.
In Deutschland gehört der Theaterpreis des Bundes zu den bedeutendsten Auszeichnungen. Nach einer Neukonzeption im Jahr 2025 ist die Ehrung für sämtliche Stadt- und Staatstheater, Landesbühnen, private Theater und Gastspielhäuser sowie für Produktionshäuser aus dem Bereich der freien darstellenden Künste zugänglich. (red)
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