Abo

Entwarnung für Wiesn-Hit„Skandal im Sperrbezirk“ wird auf dem Oktoberfest gespielt

2 min
Wirtschaftsreferent Christian Scharpf (SPD)

Für Wiesn-Chef Christian Scharpf ist «Skandal im Sperrbezirk» Münchner Musikgeschichte. (Archivfoto)

Wird der Hit „Skandal im Sperrbezirk“ auf dem Oktoberfest verboten? Der Wiesn-Chef gibt nun eine klare Entwarnung.

Für Fans des Liedes „Skandal im Sperrbezirk“, die das Oktoberfest besuchen, gibt es Entwarnung. Eine Klarstellung von Wiesn-Chef Christian Scharpf erfolgte über Instagram: Der Titel der Spider Murphy Gang werde „natürlich nicht verboten“. Ein entsprechender Bericht war zuvor in der Münchner „Abendzeitung“ erschienen.

Scharpf führte weiter aus: „Auf so eine Idee wäre ich niemals gekommen. Das Lied ist ein Stück Münchner Musikgeschichte“. Der Politiker der SPD stufte den Titel als ein Stück ein, welches sich „satirisch und obrigkeitskritisch mit dem strikten Vorgehen der Stadt München in den 80er Jahren bei Prostitution in der Innenstadt und in Wohnvierteln auseinandersetzt“.

Kontroverse um Vorschlag aus Erlangen

Ausgelöst wurde die Debatte durch eine musikalische Anregung aus Erlangen anlässlich der dortigen Bergkirchweih. Die Stadtverwaltung hatte den Gastronomen empfohlen, auf die Wiedergabe von zwölf Titeln zu verzichten, die als sexistisch und frauenfeindlich gelten. Diese Anregung stieß auf breite Ablehnung; insbesondere im Fall des Songs der Spider Murphy Gang war die Akzeptanz bei dem Volksfest gering.

Der Song sei über Jahrzehnte hinweg ein großer Erfolg, der bei keiner Feierlichkeit fehlen sollte, auch nicht auf dem Oktoberfest, unterstrich Scharpf. Die 191. Ausgabe des Oktoberfests ist für den Zeitraum vom 19. September bis zum 4. Oktober angesetzt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.