Das ESC-Finale dominierte den Samstagabend mit fast neun Millionen Zuschauern, vor allem bei der jüngeren Zielgruppe.
Quotenhit trotz ESC-PleiteFast 9 Millionen sahen das Finale in der ARD am Samstag

Siegerin Dara aus Bulgarien («Bangaranga») jubelt mit der ESC-Trophäe
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Den Spitzenplatz in der deutschen Fernsehlandschaft sicherte sich am Samstagabend das Finale des Eurovision Song Contest. Laut einer Mitteilung der ARD vom Sonntagmorgen schalteten durchschnittlich 8,935 Millionen Menschen die Sendung auf Das Erste sowie bei One ein. Dies führte zu einem kombinierten Marktanteil von 46,8 Prozent.
Darüber hinaus nahm die Inanspruchnahme der Online-Formate zu. Die Live-Übertragungen in der Mediathek der ARD und auf eurovision.de generierten 2,8 Millionen Aufrufe. Dies bedeutet nach Senderangaben eine Steigerung von gut einer halben Million gegenüber dem Vorjahr.
Hohe Einschaltquoten bei jüngerem Publikum
Der Musikwettbewerb fand erneut besonderen Anklang bei der jüngeren Zuschauerschaft. In der Alterskohorte zwischen 14 und 49 Jahren wurde mit 3,360 Millionen Zuschauenden ein Marktanteil von 64,6 Prozent erzielt. Bei den Personen von 14 bis 29 Jahren kletterte der Marktanteil sogar auf 78,3 Prozent, was einer Zuschauerzahl von 1,086 Millionen entsprach.
Ein Blick auf die Quotenentwicklung
Im Vorjahr war die Zuschauerzahl mit etwa 9,2 Millionen Interessierten auf Das Erste und bei One geringfügig höher. Die Online-Angebote wurden zu diesem Zeitpunkt 2,2 Millionen Mal genutzt. In den vorausgegangenen Jahren lagen die Werte im Bereich von 7,3 Millionen bis zu rund 8 Millionen Zuschauern. Der Wettbewerb musste 2020 aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen.
In weiter zurückliegenden Jahren war die Zuschauerbeteiligung teils noch ausgeprägter. Der deutsche Sieg durch Lena mit dem Titel „Satellite“ im Jahr 2010 zog 14,7 Millionen Menschen vor die Bildschirme. Als der ESC im darauffolgenden Jahr in Düsseldorf stattfand, sahen 13,9 Millionen in Deutschland die Live-Übertragung. (dpa/red)
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