Der Schauspieler war bekannt aus der Krimireihe „München Mord“, spielte aber auch in Kinofilmen wie „Schindlers Liste“.
„München Mord“Schauspieler Alexander Held überraschend mit 67 Jahren gestorben

Der Schauspieler Alexander Held steht nach der Aufzeichnung der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ im Studio. (Archivbild)
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Der einem Millionenpublikum vor allem aus Krimireihen wie „Stralsund“ und „München Mord“ sowie verschiedenen Kinoerfolgen wie „Schindlers Liste“ bekannte Schauspieler Alexander Held ist tot. Held sei am 12. Mai überraschend im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben, teilte das ZDF am Dienstag in Mainz mit.
Der stellvertretende ZDF-Programmdirektor Frank Zervos erklärte, er denke bei Held vor allem an dessen „hintergründigen, melancholischen Blick, der seinem Spiel eine philosophische Note gab, und an seinen feinen Humor“.
Bekannt aus „Stralsund“ und „München Mord“
Held hatte bis zuletzt in den beiden ZDF-Samstagskrimireihen „Stralsund“ und „München Mord“ gespielt, in denen er jeweils über zehn Jahre mitwirkte. Darin spielte er zwei unterschiedliche Kriminalhauptkommissare - Karl Hidde, einen kontrollierten, spröden, aber loyalen Kommissar, und Ludwig Schaller, ein chaotisches Genie.
Der aus München stammende Held lebte in Erl im österreichischen Bundesland Tirol. Seine Laufbahn hatte er nach der Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule am Theater begonnen. Im Jahr 1980 erhielt er sein erstes Engagement bei den Münchener Kammerspielen. Es folgten Engagements am Staatsschauspiel Hannover, an der Freien Volksbühne Berlin (bis 1994) sowie ab 1993 am Theater Basel und bei den Salzburger Festspielen.
Fernsehdebüt in „Derrick“
Bereits 1981 debütierte er im Fernsehen in dem Krimiklassiker „Derrick“. Danach war er unter anderem in „Weißblaue Geschichten“, dem Bayern-„Tatort: Heißer Schnee“ und „Die Wiesingers“ zu sehen. Neben seinen Serienrollen wirkte er auch in zahlreichen erfolgreichen nationalen und internationalen Kinofilmen mit, darunter „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg, „Sophie Scholl – Die letzten Tage“, „Der Schuh des Manitu“ und „Der Untergang“.
Im ZDF war er in zahlreichen unterschiedlichen Rollen zu sehen, unter anderem in den Mehrteilern „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ und „Unterleuten – Das zerrissene Dorf“. Insgesamt wirkte Held zwischen 1981 und 2026 in mehr als 160 Film- und Fernsehproduktionen mit. (jag/afp)
