Vor der jahrelangen Sanierung wird Schloss Bellevue zur Kunstgalerie. So kommen Sie an die kostenlosen Tickets.
Kunst im Schloss BellevueVor der Sanierung wird der Amtssitz zur Pop-up-Galerie

Schloss Bellevue wird bald saniert.
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Der Amtssitz des Bundespräsidenten wird vor einer mehrjährigen Sanierung temporär zur Galerie. Informationen zu den Exponaten und zum Erwerb von Eintrittskarten.
In Berlin verwandelt sich Schloss Bellevue unmittelbar vor der bevorstehenden Sanierung in einen Ausstellungsort. Der Amtssitz von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird, wie das Bundespräsidialamt gemeinsam mit der Akademie der Künste bekannt gab, vor dem Start der Umbaumaßnahmen zu einer temporären Galerie. Zwischen dem 13. und 28. Juni werden dort Kunstwerke von Schaffenden wie Katharina Grosse, Wolfgang Tillmans sowie Monica Bonvicini präsentiert.
Laut Angaben der Akademie wird diese besondere Präsentation dadurch ermöglicht, dass das Gebäude für die Renovierung komplett leergeräumt werden muss. Die dadurch für einen begrenzten Zeitraum ungenutzten Räumlichkeiten stellt Bundespräsident Steinmeier für die Kunst zur Verfügung.
Achtjährige Bauphase geplant
Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge sollen die Umbauarbeiten am Schloss sowie am Bundespräsidialamt eine Dauer von etwa acht Jahren haben. Die Kosten für die Baumaßnahmen sind mit mindestens 600 Millionen Euro veranschlagt. Der Auszug von Steinmeier und seinem Team aus dem Schloss und dem Amtssitz ist vor der Sommerpause vorgesehen.
Wie man an kostenlose Tickets gelangt
Während der Umbauphase wird das Schloss für Besucher nicht zugänglich sein. Die Kunstschau stellt daher die letzte Möglichkeit dar, einen Einblick in das historische Bauwerk zu erhalten. In der Mitteilung wird darauf hingewiesen, dass ab dem 18. Mai kostenfreie Zeitfenster-Tickets über die Webseite der Akademie der Künste (www.adk.de) reserviert werden können.
„Das Schloss Bellevue ist als Sitz des Staatsoberhauptes ein Symbol unserer liberalen Demokratie – und damit kein neutraler Ausstellungsraum“, teilte die Akademie der Künste mit. „Die künstlerischen Arbeiten werden bewusst in ein spannungsvolles Verhältnis zu dem Ort gesetzt, der für liberale, demokratische Repräsentation und politische Symbolik steht.“ (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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