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Erneutes Konzert-Aus für YeAuftritt des umstrittenen Rappers in Italien abgesagt

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Kanye West

Das Konzert des 48 Jahre alten Rappers hätte am 18. Juli stattfinden sollen. (Archivbild)

Die Behörden in Italien haben ein Konzert von Kanye West abgesagt. Grund sind Sicherheitsbedenken und Proteste gegen den Rapper.

Der geplante Auftritt des kontroversen US-Rappers Kanye West, auch als Ye bekannt, in der italienischen Stadt Reggio Emilia wurde annulliert. Die Vorstellung des 48-jährigen Rappers war für den 18. Juli in der RCF Arena vorgesehen.

Ebenfalls gestrichen wurde ein Konzert des US-Rappers Travis Scott (35), das für den Vortag angesetzt war. Beide Künstler sollten ursprünglich im Rahmen des Musikfestivals „Pulse of Gaia“ auftreten. Die Entscheidung über die Absage fällte der Provinzausschuss für öffentliche Ordnung und Sicherheit.

Behörden begründen Absage mit Sicherheitsrisiken

Der Präfekt der Stadt, Salvatore Angieri, führte als Begründung Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Ordnung und Sicherheit an. Er nannte den erwarteten enormen Besucherzustrom – die Arena fasst rund 103.000 Personen – binnen eines Tages sowie die Gefahr von Protesten gegen die Darbietung von West als entscheidende Faktoren.

Zusätzlich seien vorherige Konzertannullierungen des Rappers im Ausland in die Bewertung der Lage eingeflossen.

Einreiseverbote und Absagen auch in anderen Staaten

Die Regierung des Vereinigten Königreichs hatte dem Musiker schon zuvor die Einreise untersagt. In Polen strichen die Organisatoren eine geplante Show, während West in Frankreich einem drohenden Verbot durch eine eigene Absage zuvorkam. Ebenso wurde unlängst eine Vorstellung in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi annulliert.

Antisemitische Äußerungen sorgen für Kontroversen

Kanye West gilt als eine der prägendsten, aber zugleich kontroversesten Persönlichkeiten in der Musikbranche. Der frühere Ehemann von Kim Kardashian erregte wiederholt Anstoß durch Äußerungen rassistischer und antisemitischer Natur.

Im Jahr 2025 publizierte er einen Song, der den Titel „Heil Hitler“ trug. Später bat er mittels einer vollseitigen Annonce im „Wall Street Journal“ um Verzeihung. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.