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Riesenfisch von Jacques Tilly120.000 Unterschriften – Bündnis will Wüst an AfD-Verbot erinnern

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Der bekannte Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly vor seinem Fisch. Er unterstützt damit die Forderung nach einem AfD-Verbot. (Handout-Bild)

Der bekannte Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly vor seinem Fisch. Er unterstützt damit die Forderung nach einem AfD-Verbot. (Handout-Bild)

Über 120.000 Unterschriften kamen in NRW bislang zusammen, die Reise führt bis nach Berlin.

Viele kleine bunte Fische ergeben zusammen einen großen. Auf dem Riesenexemplar prangt der Spruch „Wir sind mehr!“. Mit dieser großformatigen Figur wirbt ein Bündnis aus Nordrhein-Westfalen für ein AfD-Verbot. Das Werk des Künstlers Jacques Tilly steht kurz davor, einen kleinen braun-blauen Fisch zu verschlucken. Am Mittwoch (14. Oktober) soll es um 13.00 Uhr bei einer Kundgebung in Bielefeld zu sehen sein.

Organisiert wird die Aktion vom Bündnis „NRW-Appell AfD-Verbot jetzt“. Der Zusammenschluss umfasst 130 Organisationen und Initiativen aus Nordrhein-Westfalen und ist Teil der bundesweiten Kampagne „AfD-Verbot.jetzt“.

Künftiger Bundesratspräsident Hendrik Wüst und das AfD-Verbot

Die Initiative fordert, dass der Bundesrat beim Bundesverfassungsgericht einen Antrag auf ein Parteiverbotsverfahren stellt. Nach Angaben des Netzwerks kamen in Nordrhein-Westfalen bislang mehr als 120.000 Unterschriften zusammen. Im Juni hatte das Bündnis die Listen an Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) übergeben.

Am 16. Oktober wählt der Bundesrat Wüst zu seinem neuen Präsidenten. Die Gruppe will ihn daran erinnern, dass der Bundesrat einen Verbotsantrag stellen muss. „Die Stationen auf unserem Weg zeigen: Wir sind nicht allein. Von Nordrhein-Westfalen bis Berlin wächst die Zahl derer, die ein AfD-Verbot fordern“, sagte Klaus Rees vom NRW-Appell in Ostwestfalen.

Kundgebungen bis Berlin: Bündnis reist mit Fisch für AfD-Verbot

Auf dem Weg nach Berlin macht die Figur außerdem in Hannover, Magdeburg und Potsdam Station. Den Abschluss bildet am Freitag, 16. Oktober, um 12.30 Uhr eine Kundgebung in Berlin. Dort soll Wüst ein kleines Geschenk überreicht werden, das ihn auf seine kommenden Aufgaben vorbereiten soll. (dpa/red)