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Nach Wirbel um Austins KlinikaufenthaltPentagon will interne Abläufe und Richtlinien prüfen

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ARCHIV - 19.09.2023, Rheinland-Pfalz, Ramstein-Miesenbach: US-Verteidigungsminister Lloyd Austin nimmt an der 15. Sitzung der Verteidigungskontaktgruppe für die Ukraine auf der US-Air Base in Ramstein teil. Austin befindet sich nach Angaben des Pentagons weiter im Krankenhaus - ein Datum für seine Entlassung gibt es noch nicht. Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin. (Archivbild)

Austin befindet sich nach Angaben des Pentagons weiter im Krankenhaus – ein Datum für seine Entlassung gibt es bisher noch nicht.

Nach heftiger Kritik an US-Verteidigungsminister Lloyd Austin wegen der Geheimhaltung seines Krankenhausaufenthalts hat das Pentagon interne Untersuchungen eingeleitet. Der in dem Ministerium für die Überwachung von Abläufen zuständige Inspekteur werde noch in diesem Monat damit beginnen, die von Austin ergriffenen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Klinikeinweisung zu überprüfen, teilte das Pentagon am Donnerstag mit. Es solle geklärt werden, ob die Richtlinien des Ministeriums ausreichten, um sicherzustellen, dass im Falle von Krankheit die Zuständigkeiten geklärt seien und Benachrichtigungsketten funktionierten.

Pentagon leitet interne Untersuchungen ein

Austin hatte am Dienstag eine Prostatakrebserkrankung öffentlich gemacht. US-Präsident Joe Biden erfuhr nach Angaben des Weißen Hauses aber erst wenige Stunden vor der Öffentlichkeit von der Diagnose. Dabei war die Erkrankung nach Angaben von Austins Ärzten bereits Anfang Dezember festgestellt worden. Kurz vor Weihnachten unterzog er sich deshalb einem Eingriff.

Anfang Januar traten Komplikationen auf, weshalb sich der 70-Jährige noch immer im Krankenhaus befindet. Das Weiße Haus äußerte deutliche Kritik an der Informationspolitik des Pentagon-Chefs und ordnete an, die Abläufe für solche Fälle überprüfen zu lassen. (dpa)