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Ein Schimmer HoffnungKommentar zu Tourismus in Corona-Zeiten

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In dieser Saison werden die meisten Strände wohl leer bleiben.

  1. Viele Urlaubsorte werden im Verlauf des Jahres wohl wieder öffnen.
  2. Die beliebtesten ausländischen Ferienziele werden für die Deutschen aber wohl trotzdem unerreichbar bleiben.
  3. Denn dass die europäischen Grenzen rund ums Mittelmeer wieder vollständig geöffnet werden, glaubt Wolfgang Mulke in seinem Kommentar nicht.

Die schönste Zeit des Jahres in den eigenen vier Wänden zu verbringen, dürfte für die meisten Bürger eine grausige Vorstellung sein. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es immerhin. Denn zumindest im späteren Verlauf des Jahres werden viele Urlaubsorte wohl wieder öffnen. Nur den Aufenthalt in den beliebtesten ausländischen Feriengebieten werden sich die deutschen wohl abschminken können. Es ist nicht zu erwarten, dass die Grenzen zu den europäischen Nachbarländern und insbesondere zu den Ländern rund ums Mittelmeer wieder ganz durchlässig sein werden.

Ferien im eigenen Land

Für die inländischen Zielgebiete ist das eine gute Nachricht in mitten der existenzbedrohenden aktuellen Situation. Der größte Anteil der Urlauber verlebt traditionell die Ferien im eigenen Land. In diesem Jahr könnte die Zahl der Urlauber und Übernachtungen durch fehlende Alternativen noch einmal kräftig ansteigen. Für die gebeutelte Branche kann dies ein kleiner Ausgleich für den entstandenen Schaden sein. Doch das wichtigste für Gastronomen und Hoteliers oder auch die Anbieter von anderen touristischen Leistungen besteht darin, die Zeit zu überstehen, in denen sie so gut wie keine Einnahmen erzielen können.

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Deshalb sind die Überlegungen, der Tourismuswirtschaft finanziell zusätzlich unter die Arme zu greifen, zielführend. Anderenfalls verknappt sich durch Pleiten das Angebot an Betten oder Restaurantplätzen voraussichtlich erheblich. Dies hätte nicht nur zur Folge, dass viele tausend Beschäftigte und Unternehmer arbeitslos werden, sondern auch eine massive Verteuerung der Urlaubsreisen. Auf Erholung sind Familien und Arbeitnehmer in diesem Jahr aber besonders angewiesen, um den Stress von Home-Office und Kinderbetreuung abzubauen. eine Hilfe für die Reisebranche dient daher sowohl der wirtschaftlichen Stabilisierung als auch der Gesundheit der Bürger.