Washington/Kiew – Die Armee der USA schickt einen Roboterhund in die Ukraine. Wie mehrere US-Medien und die ukrainische Nachrichtenagentur „Ukrinform“ am Donnerstag berichten, soll der mechanische Vierbeiner namens „Spot“ für die Beseitigung von Minen und Mörsergranaten eingesetzt werden. Es ist wohl einer der ersten militärischen Einsätze im Ernstfall für den Roboterhund.
Ukraine: Roboterhund Spot soll Minen entfernen
Im Bestand der US-Armee sind zwei der Roboterhunde, die vom US-amerikanischen Robotik-Unternehmen Boston Dynamics entwickelt wurden. Das Roboter-Modell „Spot“, das an einen Hund erinnert, wurde im Juni 2016 vorgestellt. Ein Werbevideo, das innerhalb von Wochen im Februar 2018 Millionen von Klicks holte, machte den Roboter-Hund auf der Video-Plattform Youtube berühmt.
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Nun soll Spot für die Beseitigung der Munition und Minen rund um die von Russland befreiten Gebiete bei Kiew eingesetzt werden. Für den Einsatz beauftragt die US-Armee die Nichtregierungsorganisation Halo Trust, die als Vertragspartner mit dem US-Militär arbeitet. Laut Aussage von Geschäftsführer Chris Whatley soll der Roboterhund die Minen und andere Sprengkörper abtransportieren und in Gruben bringen, damit sie kontrolliert gesprengt oder entsorgt werden können.
Eine offizielle Stellungnahme der US-Armee zum Einsatz des Roboter-Hunds gab es bislang nicht, da sie über den Vertragspartner Halo Trust eingesetzt werden.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU, r.) im Innovation Lab mit „Spot“.
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Auch die Polizei in Nordrhein-Westfalen prüft den Einsatz von Roboter-Hund Spot. Im Januar eröffnete NRW-Innenminister Herbert Reul das sogenannte Innovation Lab in Duisburg. in dem Labor soll die Polizei neue Technologien testen. (mab)

