Nach Trumps verbalen Attacken auf Kanzler Merz zeigt sich Vorgänger Scholz gelassen und verteidigt die transatlantische Kooperation.
Scholz nach Trump-AttackeEx-Kanzler reagiert gelassen auf Angriff gegen Merz

Olaf Scholz sieht keinen Grund für Alarmismus nach dem Trump-Ausfall gegen Merz (Archivbild)
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Olaf Scholz, der frühere deutsche Regierungschef, zeigte sich unbeeindruckt von den mündlichen Attacken, die US-Präsident Donald Trump gegen Friedrich Merz, seinen Nachfolger im Amt, richtete. In New York erklärte der Politiker der SPD: „Ich bin davon überzeugt, dass die transatlantische Zusammenarbeit es aushält, dass wir unterschiedliche Sichten haben“. Meinungsverschiedenheiten sollten folglich nicht zwangsläufig eine Verschlechterung der Kooperation zur Folge haben.
Die Kommentare von Scholz fielen im Umfeld eines Events in der Metropole an der amerikanischen Ostküste. An diesem Ort wurde ihm die Leo-Baeck-Medaille für seine Verdienste um das jüdische Leben verliehen.
Trump unterstellt Merz Unkenntnis
US-Präsident Donald Trump griff Kanzler Merz (CDU) an, nachdem dieser sich kritisch zur Militäraktion der USA im Iran positioniert hatte. Die Äußerung „Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!“ wurde von Trump auf seiner Plattform Truth Social verbreitet.
Der Vorwurf von Merz an die Administration in Washington lautete, es fehle eine Ausstiegsstrategie bezüglich des Konflikts im Iran. (dpa/red)
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