Man befinde sich in einer Untergangsstimmung, die Regierung streite untereinander.
„Wütend“Grünen-Chefin zeigt sich empört über Arbeit der Bundesregierung

Franziska Brantner, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, übt scharfe Kritik an der Bundesregierung.
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Grünen-Chefin Franziska Brantner zeigt sich empört über die Arbeit der Bundesregierung. Die Leistung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) sei nicht auf der Höhe des aktuell Nötigen, sagte sie im Sommerinterview der Sat.1-Sendung „:newstime“. „Mich macht es wütend, weil dieses Land eigentlich so viel kann.“
Brantner warf Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vor, den Ausbau erneuerbarer Energien auszubremsen. Das müsse aufhören. Daneben forderte die Grünen-Chefin ein Hitzeprogramm mit Klimaanlagen in Kitas, Pflegeheimen und öffentlichen Räumen und eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne.
Es mache sie wütend, wenn sie in Deutschland unterwegs sei und sehe, was es alles an tollen Menschen gebe und was diese voranbringen wollten. Die Wirtschaft brauche Entbürokratisierung, damit Zukunftstechnologien etwa im Klimabereich vorankämen.
Brantner: „Sind doch eigentlich ein starkes Land“
Die Menschen wollten, dass die erneuerbaren Energien nicht ausgebremst würden und Schutz gegen unfairen wirtschaftlichen Wettbewerb aus China. „Und das macht mich wütend, ja, dass ich sehe: Wir haben doch die Potenziale, wir sind doch eigentlich ein starkes Land, ja, wir können auch stolz drauf sein und das aufbauen, wo wir morgen drauf stolz sind.“
Stattdessen befinde man sich in einer Untergangsstimmung, die Regierung streite untereinander. „Und mich macht es auch so sauer, weil daran ist ja auch schon am Ende auch die Ampel gescheitert gewesen, ja, dass man daraus nicht gelernt hat.“ Brantner erklärte: „Ich hoffe, dass sie irgendwann noch die Kurve kriegen.“ (dpa)
