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Historischer AfD-VorsprungPartei liegt in YouGov-Umfrage neun Punkte vor der Union

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Alice Weidel

AfD-Chefin Weidel kann sich über gute Umfragewerte freuen. (Archivbild)

Die AfD baut ihren Vorsprung in einer neuen Umfrage aus, die Union fällt auf einen Tiefstwert von 20 Prozent.

In einer Erhebung des Instituts YouGov vergrößert die AfD ihren Vorsprung und liegt nun neun Prozentpunkte vor der Union. Die Partei erreicht einen Wert von 29 Prozent, was eine Steigerung um einen Punkt im Vergleich zum Vormonat darstellt. Im Gegensatz dazu büßen CDU/CSU zwei Prozentpunkte ein und landen bei nur noch 20 Prozent. Für die Union markiert dies den tiefsten Stand in einer YouGov-Befragung seit September 2021. Nach Aussage des Instituts ist der Abstand zwischen AfD und Union damit historisch groß.

Auf dem dritten Rang folgen mit erheblichem Abstand die Grünen, die sich um einen Punkt auf 14 Prozent verbessern. Dahinter positionieren sich mit je 12 Prozent die SPD, welche einen Punkt abgibt, und die Linke, die einen Punkt hinzugewinnt. Für die Sozialdemokraten stellt dieses Ergebnis den bislang schlechtesten Wert in der Sonntagsfrage von YouGov dar. Die FDP verzeichnet ebenfalls einen Zuwachs von einem Punkt und erreicht 5 Prozent, wohingegen das BSW mit 4 Prozent die Fünf-Prozent-Hürde verfehlt. Andere Parteien kommen in Summe auf fünf Prozent.

AfD führt auch in Umfragen anderer Institute

Die AfD lag auch in jüngsten Umfragen anderer Meinungsforschungsinstitute an der Spitze. In Erhebungen von Insa für die „Bild am Sonntag“ kam die Partei in den letzten Wochen ebenfalls auf 29 Prozent, während die Union dort zuletzt mit 22 Prozent notiert wurde. Eine Umfrage von Forsa für RTL/ntv wies für die AfD 27 und für die Union 22 Prozent aus. Ein merklich geringerer Abstand zeigte sich am 5. Juni im ZDF-„Politbarometer“ der Forschungsgruppe Wahlen, bei dem die AfD mit 27 zu 25 Prozent vor der Union lag.

Methodik und Einordnung der Umfrage

Für die aktuelle Erhebung interviewte YouGov zwischen Freitag und Montag 2.154 Personen, von denen 1.793 eine Wahlabsicht äußerten. Laut Angaben des Instituts sind die Resultate der Online-Befragung für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland repräsentativ.

Generell sind Wahlumfragen von Unsicherheiten geprägt. Die Gewichtung der gesammelten Daten wird unter anderem durch abnehmende Parteibindungen und spontanere Wahlentscheidungen erschwert. YouGov beziffert die statistische Fehlertoleranz auf +/- 1,01 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 5 Prozent und auf +/- 2,31 Punkte bei einem Anteilswert von 50 Prozent. Grundsätzlich bilden Umfragen lediglich das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Erhebung ab und stellen keine Prognosen für den Wahlausgang dar. Die nächste reguläre Bundestagswahl ist für das Jahr 2029 angesetzt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.