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Kritik an CDU und WüstBas warnt vor Spar-Reformen und stützt NRW-Kandidat Ott

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Delegiertenkonferenz der SPD in NRW

SPD-Bundeschefin Bärbel Bas mahnt, die Bundesregierung müsse Blockaden in den nächsten Wochen lösen.

SPD-Chefin Bärbel Bas mahnt in der Koalition zur Besonnenheit bei Reformen und fordert mehr soziale Gerechtigkeit.

Bärbel Bas, die Vorsitzende der SPD, hat auf einer Delegiertenkonferenz in Düsseldorf zu Besonnenheit innerhalb der schwarz-roten Koalition aufgerufen, insbesondere im Kontext der aktuellen Reformdebatten. Bas äußerte sich kritisch: „Für manche heißt nämlich Reform einfach nur: kürzen, streichen, sparen“. Sie fügte hinzu: „Und wenn jemand den Satz sagt, wir alle müssen die Gürtel enger schnallen, dann meint er in erster Linie meistens nicht sich selbst.“

Die Bundesarbeitsministerin betonte, dass die Regierungskoalition weitere Schritte unternehmen müsse. „Es muss uns auch in den nächsten Wochen gelingen, in der Bundesregierung Blockaden in unserem Land zu lösen.“ Laut Bas benötige das Land nicht nur wirtschaftliche Anreize, sondern auch ein Plus an Gerechtigkeit sowie die Schaffung neuer, hochwertiger Arbeitsplätze. „Und Reformen sind dafür ein Mittel, aber sie sind kein Selbstzweck. Sie müssen das Leben am Ende strukturell für die Menschen verbessern.“

Mit Blick auf die geplante Steuerreform der Koalition unterstrich Bas die Notwendigkeit, Gruppen wie Arbeitnehmer, Familien und Pflegekräfte zu entlasten. Dies impliziere jedoch, dass andere ebenfalls einen Beitrag zu leisten hätten. „Wir werden bei denen die Steuern letztendlich auch anpassen müssen - das gehört zur Verteilungsgerechtigkeit - die sehr, sehr viel in diesem Land verdienen.“

Das schwarz-rote Regierungsbündnis hat sich zum Ziel gesetzt, vor der Sommerpause, die Anfang Juli beginnt, ein umfassendes Reformpaket zu verabschieden. Dieses Paket soll die Bereiche Rente, steuerliche Erleichterungen und den Arbeitsmarkt umfassen. Zahlreiche Details sind allerdings noch ungeklärt.

Delegiertenkonferenz der SPD in NRW

SPD-Bundesvorsitzende Bärbel Bas schickt mit Jochen Ott ihren «besten Mann» ins Rennen um die NRW-Ministerpräsidentschaft.

Unterstützung für NRW-Spitzenkandidat Jochen Ott

Bärbel Bas sicherte Jochen Ott, dem neu gekürten Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in NRW, ihre uneingeschränkte Unterstützung zu. Sie sagte: „Jochen, du kannst sicher sein, wir alle kämpfen gemeinsam dafür, dass du am 25. April 2027 zum siebten sozialdemokratischen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen wirst.“ Als Symbol für seinen Einsatz im „Team NRW“ erhielt Ott von der Ministerin ein leuchtend rotes Trikot, das die Rückennummer sieben trug.

In ihrer Düsseldorfer Rede formulierte Bas zudem eine kritische Anmerkung in Richtung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU). Bas merkte an, dass während der eine von einem Umzug nach Berlin phantasiere, die SPD in NRW ihren „besten Mann ins Spiel, um Tore zu schießen“ bringe. Damit spielte sie auf Spekulationen an, wonach Wüst Friedrich Merz als Kanzler an der Regierungsspitze des Bundes ablösen könnte.

Als größter Landesverband der SPD kommt dem Wahlergebnis der Partei in Nordrhein-Westfalen eine besondere Bedeutung für die Bundespolitik zu. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.