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Mailand-Bürgermeister empörtUS-Regierung schickt ICE-Beamte zu Olympia

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US-Beamte stehen aufgereiht in Minneapolis.

Die Beamten der US-Behörde ICE sollen bei den Olympischen Winterspielen in Italien für Sicherheit sorgen.

Für die Olympischen Winterspiele will die US-Regierung Beamte der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE nach Italien schicken. Dort sorgt dieses Vorhaben für Gegenwind.

Die US-Regierung schickt Beamte der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE zu den Olympischen Winterspielen nach Italien – und hat im Gastgeberland damit Empörung ausgelöst.

Wie ein Sprecher der Behörde der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, soll die ICE-Abteilung für Heimatschutz (Homeland Security Investigations) den Sicherheitsdienst des US-Außenministeriums unterstützen und zudem dem „Gastgeberland bei der Überprüfung und Minderung von Risiken durch transnationale kriminelle Organisationen“ helfen.

US-Vizepräsident kommt zur Eröffnungsfeier von Olympia

Für die Eröffnungsfeier der Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. Februar) haben sich US-Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio angekündigt.

Präsident Donald Trump wird voraussichtlich nicht nach Italien reisen. ICE teilte mit: „Alle Sicherheitsmaßnahmen unterliegen weiterhin der italienischen Autorität.“ Weiter hieß es: „Selbstverständlich führt ICE keine Einwanderungskontrollmaßnahmen im Ausland durch.“

Mailands Bürgermeister Giuseppe Sala kritisierte den geplanten ICE-Einsatz am Dienstag. „Das ist eine Miliz, die tötet... Es ist klar, dass sie in Mailand nicht willkommen sind, daran besteht kein Zweifel. Können wir nicht einmal Nein zu Trump sagen?“, sagte er in einem Interview mit dem Radiosender RTL 102.5.

Die mögliche ICE-Präsenz in Italien hatte im Gastgeberland der Spiele heftige Debatten ausgelöst. Die Behörde steht auch in Europa nach den Todesschüssen auf die Zivilisten Renee Good und Alex Pretti in der Stadt Minneapolis im Fokus.

In den USA setzt Präsident Trump Tausende ICE-Beamten ein, um gegen illegale Einwanderung vorzugehen. Deren brutales Vorgehen löste landesweit Proteste aus. (sid)