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Jede dritte Wache marodePolizeigewerkschaft beklagt Zustand der Dienststellen

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Andreas Roßkopf

Der GdP-Vorsitzende für die Bundespolizei, Andreas Roßkopf, berichtet von maroden Wachen und fehlender Infrastruktur. (Archivbild)

Marode Wachen, tropfende Decken: Die Polizeigewerkschaft beklagt den Zustand der Bundespolizei-Gebäude und fordert Geld.

Die Polizeigewerkschaft (GdP) beanstandet den desolaten Zustand etlicher Dienstgebäude der Bundespolizei bundesweit und verlangt eine umfassende Modernisierung der Infrastruktur. „Man kann klar sagen, dass so gut wie jede dritte Dienststelle erhebliche Mängel hat oder marode ist“, teilte Andreas Roßkopf, der für die Bundespolizei zuständige GdP-Vorsitzende, der „Rheinischen Post“ mit. Der Zustand etlicher Gebäude und Wachen wurde als „nicht mehr hinnehmbar“ bezeichnet.

Roßkopf kritisierte im Speziellen das Defizit an Büroräumen, Unterbringungen und Stellplätzen für die Mitarbeitenden. „Es kann nicht sein, dass in Deutschland über moderne Sicherheitsarchitektur gesprochen wird, während Polizeibeschäftigte gleichzeitig mit Eimern unter tropfenden Decken stehen oder in völlig überalterten Gebäuden Dienst verrichten müssen.“ Dass erforderliche Renovierungen wiederholt aufgeschoben werden, verursache bei der Belegschaft erheblichen Frust.

Finanzmittel für Modernisierung und Neubau gefordert

Deshalb plädiert die Gewerkschaft für die Zuweisung von Geldern für Instandsetzungen, neue Bauten und adäquatere Unterbringungsmöglichkeiten. „Eine moderne Bundespolizei braucht moderne Infrastruktur“, hob Roßkopf hervor. Diese Forderung sei „keine Luxusforderung, sondern eine Frage von Respekt, Motivation und letztlich auch öffentlicher Sicherheit“.

Die dargestellten Defizite seien bundesweit bei Dienststellen zu finden. Infolgedessen seien auch Liegenschaften der Bundespolizei im Raum Köln betroffen, wie zum Beispiel am Hauptbahnhof oder dem Flughafen Köln/Bonn. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.