Berlin – Im April hat das Regierungsflugzeug von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine dramatische Landung hinlegen müssen. Die Folgen für den Jet sind nun offenbar gravierender als zunächst erwartet. Die Bundeswehr wird die Maschine vom Typ "Global5000" ausmustern müssen, berichtet der Spiegel.
Nach Informationen des Nachrichten-Magazins, teilte der Hersteller dem Generalinspekteur der Bundeswehr mit, dass an dem Jet ein Totalschaden vorliegt. Die Reparaturkosten sollen wegen Schäden an den Tragflächen und am Fahrwerk deutlich höher eingeschätzt worden sein als der Marktwert des Fliegers.
Dieser war am 16. April zu einem Probeflug in Berlin-Schönefeld abgehoben. Kurz nach dem Start verloren die Piloten die Kontrolle, da ein wichtiges Teil der Steuerung falsch installiert war. Bei der folgenden Notlandung verfehlte die "Global" zuerst die Landebahn, beide Tragflächen berührten den Boden. Anschließend schlitterte das Flugzeug über den Rasen, rammte ein Hinweisschild und kam dann zum Stehen. (red)
