CSU-Chef Söder schlägt Ilse Aigner als Bundespräsidentin vor. CDU-Chef Merz reagiert zurückhaltend auf den Vorstoß.
Merz bremst Söder ausCDU-Chef will erst im Herbst über Präsidentenamt reden

Kanzler und CDU-Chef Merz nimmt Vorschläge für Steinmeier-Nachfolge zur Kenntnis
Copyright: Kay Nietfeld/dpa
Die Reaktion des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz auf die Initiative des CSU-Vorsitzenden Markus Söder fiel zurückhaltend aus. Söder hatte Ilse Aigner als potenzielle Kandidatin für das höchste Staatsamt vorgeschlagen. „Ich habe vor, mich mit den Parteivorsitzenden der SPD und der CSU dazu im Herbst zu verständigen. Und bis dahin nehme ich Vorschläge mit Interesse zur Kenntnis“, ließ der CDU-Vorsitzende im Anschluss an den EU-Gipfel auf Zypern verlauten. Dies meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Söder hatte seine Befürwortung für die Präsidentin des bayerischen Landtags bereits früher in einem Interview geäußert. „Die Union wird nach dem Sommer einen Vorschlag machen. Wenn Ilse Aigner möchte, hat sie meine volle Sympathie und Unterstützung“, so die zitierten Worte des CSU-Chefs. Aigner, eine Politikerin der CSU, hat gegenwärtig das Amt der bayerischen Landtagspräsidentin inne.
Entscheidung der Koalition für Herbst geplant
Merz erinnerte an die Vereinbarung der Koalitionspartner, in dieser Sache erst im Herbst eine Entscheidung zu treffen. „Und an die Verabredung will ich mich auch halten“, unterstrich er. Merz ergänzte, dass außerdem diverse andere Namen kursieren würden.
CDU, CSU und SPD besitzen laut den Angaben von Merz in der Bundesversammlung eine Mehrheit. Diese belaufe sich auf etwa 50 Stimmen und sei nicht vom Ergebnis der drei im September anstehenden Landtagswahlen abhängig. „Das liegt also bei uns“, stellte Merz fest. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.