Seit Wochen wird über einen möglichen Kanzlerwechsel im September spekuliert. Jetzt sagt der Kanzler selbst, was er davon hält.
„Keil in die Union“Merz kontert Spekulationen und beklagt Spaltungsversuch

Der Kanzler findet klare Worte zu den Spekulationen über einen möglichen Kanzlertausch.
Copyright: Michael Kappeler/dpa
Bundeskanzler Friedrich Merz hat Spekulationen zurückgewiesen, dass er bei einem Debakel für die CDU bei den bevorstehenden Landtagswahlen von der eigenen Partei aus dem Amt gedrängt werden könnte. In einem Interview der „Mitteldeutschen Zeitung“ und der „Magdeburger Volksstimme“ wertete der CDU-Vorsitzende solche Äußerungen als Spaltungsversuch von außen.
Auf die Frage, ob er angesichts der Spekulationen um sein Amt fürchte, sagte Merz: „Nein. Da wird von außen versucht, einen Keil in die Union zu treiben. Das Ergebnis einer Landtagswahl gefährdet nicht die Stabilität der Bundesregierung.“
Der Kanzler hatte im Juli mit seinem Umbau der Bundesregierung nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn für Verärgerung in der eigenen Partei gesorgt. In verschiedenen Medien wird seitdem darüber spekuliert, ob schwere Niederlagen der CDU bei den bevorstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zu einem Kanzlerwechsel führen könnten. (dpa/red)