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Gewalt und InstabilitätUSA besorgt über Verlängerung des Ausnahmezustands in Myanmar

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(FILES) A protester holds a poster with an image of detained civilian leader Aung San Suu Kyi during a candlelight vigil to honour those who have died during demonstrations against the military coup in Yangon on March 13, 2021. Myanmar civilian leader Aung San Suu Kyi, who has been in detention since she was ousted in a 2021 military coup, will be pardoned in a junta amnesty of more than 7000 prisoners to mark Buddhist Lent, state media said on August 1, 2023. (Photo by AFP)

Demonstranten gedenken den während Protesten gegen den Staatsstreich gestorbenen Menschen in Myanmar. Eine Person hält ein Plakat mit einem Bild der inhaftierten zivilen Anführerin Aung San Suu Kyi.

Nach Angaben einer örtlichen Beobachtungsgruppe wurden seit dem Putsch mehr als 3800 Menschen getötet.

Die USA haben sich besorgt über die Verlängerung des Ausnahmezustands in Myanmar um weitere sechs Monate gezeigt. Die US-Regierung sei „zutiefst besorgt“ über die Verlängerung zu einem Zeitpunkt, an dem die herrschende Militärjunta das Land „immer tiefer in Gewalt und Instabilität“ stürze, erklärte der Sprecher des US-Außenministeriums, Matthew Miller, am Montag.

Seit dem Sturz der demokratisch gewählten Regierung habe die Militärjunta Hunderte Luftangriffe geflogen, Zehntausende Häuser niedergebrannt und mehr als 1,6 Millionen Menschen vertrieben, betonte Miller.

Myanmar: Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gestürzt

Früher am Tag hatte Machthaber Myint Swe laut dem staatlichen Fernsehsender MRTV die Verlängerung des Ausnahmezustands in dem südostasiatischen Land verkündet. Die Entscheidung sei vom nationalen Verteidigungs- und Sicherheitsrats gebilligt worden, erklärte er.

Der Ausnahmezustand war bereits im Februar verlängert worden und sollte eigentlich Ende Juli auslaufen. Nun wird er ab dem 1. August um sechs weitere Monate verlängert.

Das Militär hatte im Februar 2021 die Macht in Myanmar an sich gerissen und die mit großer Mehrheit gewählte Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gestürzt. Proteste gegen den Staatsstreich schlug die Junta teils gewaltsam nieder. Nach Angaben einer örtlichen Beobachtungsgruppe wurden seit dem Putsch mehr als 3800 Menschen getötet.