Nach fünf Tagen Gewalt mit dutzenden Toten war im Gazastreifen und den angrenzenden Gebieten am Wochenende weitgehend Ruhe eingekehrt.
Gewalt im GazastreifenGuterres ruft Israelis und Palästinenser zur Einhaltung der Waffenruhe auf

UN-Generalsekretär Antonio Guterres begrüßt die Einigung zur Waffenruhe.
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UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die Einigung auf eine Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern im Gazastreifen begrüßt. Guterres rufe „alle Seiten dazu auf, die Feuerpause einzuhalten“, erklärte sein Sprecher Stephane Dujarric am Sonntag. Der Generalsekretär lobte zudem Ägypten für dessen „wichtige Rolle bei der Beendigung der Kampfhandlungen“ sowie die Bemühungen Katars, des Libanon und der USA.
Nach fünf Tagen Gewalt mit dutzenden Toten war im Gazastreifen und den angrenzenden israelischen Gebieten am Wochenende weitgehend Ruhe eingekehrt. Die von Ägypten vermittelte Feuerpause zwischen Israel und den Palästinensern hatte trotz eines Zwischenfalls am Sonntag Bestand. Im Gazastreifen feierten Menschen auf den Straßen, Israel hob die Ausgangsbeschränkungen auf und öffnete zwei seiner Grenzübergänge zu dem von der radikal-islamischen Hamas kontrollierten Küstengebiet.
Guterres spricht Angehörigen der Opfer „tiefes Beileid“ aus
Die Gewalt zwischen den Konfliktparteien war am Dienstag mit Angriffen der israelischen Armee auf Mitglieder des Islamischen Dschihad erneut aufgeflammt. 35 Menschenwurden seither getötet - 34 Palästinenser, darunter sechs Anführer des Islamischen Dschihad - und eine Israelin. Guterres sprach den Angehörigen der Opfer sein „tiefes Beileid“ aus. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden bei den Angriffen in den vergangenen Tagen im Gazastreifen mehr als 50 Gebäude zerstört, rund 950 Menschen verloren ihr Zuhause.
Die gegenseitigen Angriffe beider Konfliktparteien im Gazastreifen waren die tödlichsten seit August 2022. Der Islamische Dschihad ist im Gazastreifen stark vertreten. Die von Israel, der EU und den USA als Terrororganisation eingestufte Gruppe nutzt das Palästinensergebiet immer wieder für Raketenangriffe auf Israel. (afp)