HochwasserNRW-Opposition fordert Pflicht für Versicherung gegen Elementarschäden

Die Flut-Katastrophe hat, wie hier in Erftstadt-Blessem, gewaltige Schäden angerichtet. (Archivbild)
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Düsseldorf – SPD und Grüne im NRW-Landtag haben laut einem Medienbericht zwei Monate nach der Flutkatastrophe die Landesregierung aufgefordert, sich auf Bundesebene für eine Pflicht-Elementarschadenversicherung einzusetzen.
„Eine Elementarschadenversicherung würde vielen Menschen in dieser Situation helfen. Wir fordern deshalb, dass sich NRW auf Bundesebene für die Prüfung einsetzt, ob die Elementarschadenversicherung als Pflichtversicherung ausgestaltet werden kann“, sagte SPD-Oppositionsführer Thomas Kutschaty der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Dienstag).
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Ähnlich äußerte sich Grünen-Co-Fraktionschefin Verena Schäffer: „Derzeit haben viele Menschen keine Elementarschadenversicherung oder können sich nicht versichern“, sagte sie.
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Klar sei jedoch, dass durch die Klimakrise Extremwetterereignisse immer häufiger aufträten: „Es braucht deshalb eine Neuregelung, die mehr Verbindlichkeit schafft und eine flächendeckende, bezahlbare Absicherung auch in Risikogebieten ermöglicht.“ Die Landesregierung müsse sich daher über den Bundesrat dafür einsetzen, dass die Elementarschadenversicherung zum Standard werde.
Laut RP hat nach Angaben der CDU-/FDP-Landesregierung nur etwa jeder zweite Haushalt in NRW eine solche Versicherung abgeschlossen und 47 Prozent der Unternehmen. (dpa)

