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Verdacht auf SabotageDeutsche Marineschiffe mutwillig beschädigt – zwei Arbeiter festgenommen

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Die Fregatte „Sachsen“ läuft aus.

Die Fregatte „Sachsen“ läuft aus. (Symbolfoot)

Die Festnahmen fanden in Hamburg und in einem Dorf in Griechenland statt. 

Nach versuchter Sabotage an deutschen Marineschiffen im Hamburger Hafen haben Ermittler zwei Beschuldigte festgenommen. Die Zugriffe seien in Hamburg und Griechenland erfolgt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in der Hansestadt am Dienstag (3. Februar) mit.

Die beiden Verdächtigen sollen demnach im vergangenen Jahr versucht habe, mehrere auf einer Werft liegende und für die Bundesmarine bestimmte Korvetten zu beschädigen. Die Kriegsschiffe lagen so länger im Hafen als geplant. 

So soll das Duo beispielsweise 20 Kilogramm Strahlkies in den Motorblock eines Schiffes geschüttet haben. Außerdem werden die Männer beschuldigt, Frischwasserzuleitungen zerstochen, die Deckel von Treibstofftanks entfernt und die Sicherungsschalter der Schiffselektronik deaktiviert zu haben. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. (mbr/afp)