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Trump will VenezuelaEx-Präsident postet Karte mit Schriftzug „51. Bundesstaat“

2 min
US-Präsident Donald Trump

Trump provoziert erneut mit einem Post - im Fokus: Venezuela.

Wird Venezuela der 51. US-Staat? Donald Trump sorgt mit einem entsprechenden Vorschlag auf Truth Social für Aufsehen.

Ein Beitrag auf der Plattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump erregt Aufmerksamkeit. Darin publizierte er eine geografische Darstellung Venezuelas, die im Stil der amerikanischen Flagge gehalten ist. Die Beschriftung über der Abbildung lautete: „51. Bundesstaat“.

Nach Angaben eines Journalisten von Fox News soll Trump schon am Montag während eines Telefonats seine ernsthaften Überlegungen mitgeteilt haben, Venezuela in den 51. Bundesstaat der Vereinigten Staaten umzuwandeln.

Die Andeutungen von Trump wurden von Delcy Rodríguez, der geschäftsführenden Präsidentin Venezuelas, zurückgewiesen. Sie stellte klar: „Das ist nicht vorgesehen“. Rodríguez betonte, Venezuela sei kein untergeordnetes Territorium. Die Administration in Caracas werde die Unversehrtheit, Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Nation verteidigen. Sie ergänzte: „Präsident Trump weiß, dass wir an einer diplomatischen Agenda der Zusammenarbeit gearbeitet haben. Das ist der Kurs, und das ist der Weg“.

Wiederholte territoriale Anspielungen

Die aktuellen Kommentare Trumps wecken Erinnerungen an ähnliche Überlegungen zu anderen Nationen. Bereits zuvor hatte der amerikanische Präsident wiederholt öffentlich den Vorschlag gemacht, den Nachbarn Kanada der Kontrolle der USA zu unterstellen und als „51. Bundesstaat“ einzugliedern. Ottawa weist dies entschieden zurück. Ebenso sorgten seine offenen Forderungen nach der Insel Grönland, die zu Dänemark gehört, für Missfallen in Europa.

Dies stellt ebenfalls nicht die erstmalige Provokation in Bezug auf Venezuela dar. Zu Beginn des Jahres verbreitete Trump schon einmal eine bearbeitete Fotografie. Auf dieser war ein Poster zu sehen, das neben den Vereinigten Staaten auch Venezuela in den Tönen der amerikanischen Fahne abbildete. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.