Die CDU möchte die seit 13 Jahren ausgesetzte Wehrpflicht schrittweise in ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr überführen.
Wie geht es mit der Wehrpflicht weiter?Umfrage: Drei von vier befürworten verpflichtendes Gesellschaftsjahr

Boris Pistorius, Bundesminister der Verteidigung, will bis Ende Mai einen Vorschlag zur Zukunft der Wehrpflicht in Deutschland machen. (Archivbild)
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Das von der CDU geforderte verpflichtende Gesellschaftsjahr kommt bei den Bürgern gut an. Gut drei Viertel (77 Prozent) sind dafür, wie das neue ZDF-„Politbarometer“ vom Freitag zeigt. Nach den Plänen der CDU soll die seit 13 Jahren ausgesetzte Wehrpflicht schrittweise in ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr überführt werden – im sozialen, sportlichen, kulturellen, militärischen oder ökologischen Bereich. Insgesamt 20 Prozent der Befragten sind gegen die Idee.
Die Wehrpflicht war in Deutschland 2011 nach 55 Jahren unter Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ausgesetzt worden. Das kam in der Praxis einer Abschaffung von Wehr- und Zivildienst gleich. Gesetzlich festgelegt ist aber weiter, dass die Wehrpflicht für Männer im Spannungs- und Verteidigungsfall wieder aufleben soll. (dpa)
