New York – Die Zahl der Luftangriffe des von Saudi-Arabien geführten Militärbündnisses im Jemen ist nach Angaben der Vereinten Nationen in den vergangenen zwei Wochen um fast 80 Prozent gesunken. Die „Reduktion des Tempos des Krieges“ sei ein Zeichen, dass sich im Jemen etwas verändere und deute möglicherweise sogar darauf hin, dass sich eine Waffenruhe abzeichne, sagte der UN-Sondergesandte Martin Griffiths am Freitag (Ortszeit) dem UN-Sicherheitsrat in New York.
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Im Bürgerkrieg kämpft die international anerkannte Regierung des Jemens an der Seite eines von Saudi-Arabien geführten Militärbündnisses gegen die schiitischen Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden. Die Huthi-Rebellen hatten den Jemen 2014 überrannt und auch die Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht. Vor rund zwei Wochen hatten sich beide Seiten in Riad schließlich auf einen Friedensplan geeinigt. (dpa)



