Die USA nehmen ihre Vermittlung für ein Ende des Kriegs in der Ukraine wieder auf. Erste Station: Moskau. Dann soll erstmals Kiew folgen.
Selenskyj wütendUS-Unterhändler in Moskau – Russland beschießt Kiewer Flughäfen

Der Sondergesandte Witkoff war schon oft in Moskau, erstmals soll er auch Kiew besuchen. (Archivbild)
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Die Unterhändler von US-Präsident Donald Trump zum Ukraine-Krieg sind für Gespräche mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Moskau eingetroffen. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete, dass der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner auf dem Flughafen Wnukowo gelandet seien. Ein Termin für das Gespräch im Kreml wurde offiziell nicht genannt. Bisherige Treffen mit Putin fanden meist spätabends statt.
Nach einer Pause aktivieren die USA damit ihre Vermittlungsversuche für ein Ende des seit viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs wieder. Witkoff und Kushner waren schon mehrmals in Moskau. Am Sonntag sollen sie erstmals auch die ukrainische Hauptstadt Kiew besuchen.
Russland beschießt vor US-Besuch Kiewer Flughäfen
Kurz vor dem erwarteten Besuch von US-Unterhändlern in Kiew haben die russischen Streitkräfte nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Flughäfen der Hauptstadt beschossen. Die Flughäfen Schuljany und Boryspil seien demonstrativ zum ersten Mal seit einiger Zeit angegriffen worden, schrieb er in den sozialen Netzwerken.
Selenskyj unterstellte, dass Moskau damit Unsicherheit vor der Anreise der Amerikaner verbreiten wolle. „Die russischen Treffer auf die Airports sind eine Reaktion auf die Diskussionen und die Vorbereitungen darauf, dass die US-Seite mit dem Flugzeug in die Ukraine kommen und am Kiewer Flughafen oder in Boryspil landen könnte“, schrieb er. Die Ukraine werde ihre Drohnenangriffe zur Lähmung des russischen Flugverkehrs kommende Woche entsprechend ausrichten, drohte er. (dpa/red)