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Vor WeltklimakonferenzVatikan fordert geordnete Migration für Klimaflüchtlinge

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Vatikanstadt: Ein Regenbogen leuchtet über dem Petersdom

Vatikanstadt: Ein Regenbogen leuchtet über dem Petersdom 

Im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP28 hat Caritas Internationalis frühzeitige Migrationsmöglichkeiten für vom Klimawandel betroffene Bevölkerungen gefordert.

Ungeregelte Fluchtbewegungen seien mit häufigeren Menschenrechtsverletzungen und höheren Kosten für die Aufnahmestaaten und die internationale Gemeinschaft verbunden, erklärte der Dachverband katholischer Hilfswerke in einem Bericht, der im Vatikan vorgestellt wurde.

Vorwurf: mehr Grenzsicherung als Schritte für geordnete Migration

Der soziale, wirtschaftliche und politische Preis für Untätigkeit sei hoch, warnte die Hauptautorin Cecile Stone. Der Klimawandel sei auch dem Weltklimarat IPCC zufolge ein wesentlicher Migrationstreiber. Die Vatikan-Organisation Caritas Internationalis zitiert Schätzungen, nach denen sich im abgelaufenen Jahrzehnt aufgrund von Extremwetter jährlich im Schnitt 20 Millionen Menschen auf die Flucht begaben, doppelt so viele wie wegen bewaffneter Konflikte. Etwa 3,3 Milliarden Menschen lebten in Ländern, in denen der Klimawandel die Lebensbedingungen stark einschränken könne. Die Organisation kritisierte, Regierungen unternähmen mehr für Grenzsicherung als für geordnete Migration. Von „Wirtschaftsmigranten“ zu sprechen, wenn wegen des Klimawandels Unterhaltsmöglichkeiten entzogen würden, sei irreführend. (kna)