Die Behörde bestätigte den Tod einer Person und die Verletzung einer weiteren.
Ehefrau verletztWohl Russischer Offizier durch Autobombe in St. Petersburg getötet

Einsatzwagen nach einem Drohnen-Angriff in St. Petersburg. (Archivfoto)
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Bei der Explosion einer Autobombe in St. Petersburg ist am Donnerstag ein Mensch getötet worden – dabei handelte es sich Medienberichten zufolge um einen russischen Armeeoffizier. Ein weiterer Mensch sei verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, teilten russische Ermittler mit. Nach Angaben des Nachrichtenportals „Fontanka“ war dies die Ehefrau des getöteten Offiziers.
Die Explosion ereignete sich im südlichen Petersburger Stadtbezirk Puschkinski. Laut „Fontanka“ war der getötete Mann Oberstleutnant und diente bei den russischen Luftstreitkräften und der Luftverteidigung. Das Paar sei angegriffen worden, als es sein Haus verlassen habe.
Video zeigt Trümmer eines schwarzen Autos
Das Lokalmedium „Megapolis“ berichtete, gegen 10.00 Uhr sei eine Explosion zu hören gewesen. Auf einem von dem Medium veröffentlichten Video waren ein stark beschädigtes schwarzes Auto und Trümmer auf der Straße vor einem Geschäft zu sehen.
Seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine im Februar 2022 sind mehrere russische Militärvertreter bei Anschlägen getötet worden. Einige der Anschläge mit Autobomben, anderen Sprengsätzen oder Schusswaffen reklamierte Kiew für sich, zu anderen äußerte sich die ukrainische Seite nicht.
Zu der Explosion in St. Petersburg lagen zunächst keine Erklärungen ukrainischer Stellen vor. Der ranghöchste während des Ukraine-Kriegs bei einem Anschlag getötete russische Militär war Generalleutnant Igor Kirillow. Er wurde im Dezember 2024 vor seinem Wohnhaus in Moskau durch einen Sprengsatz getötet. (afp)
