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Wolf zum Abschuss freiKreis Olpe genehmigt Tötung nach Dutzenden Rissen

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Wolf

Ein Wolf soll in der Region seit Jahren Nutztiere gerissen haben. (Symbolbild)

Nachdem ein Wolf 35 Schafe tötete, hat der Kreis Olpe erstmals in NRW die Genehmigung zur Tötung erteilt.

Premiere in NRW: Kreis Olpe erteilt Genehmigung zur Tötung eines Wolfs. Nachdem ein Wolf im April 35 Schafe tötete, wurde eine folgenschwere behördliche Anordnung erlassen. Es ist ein Novum für Nordrhein-Westfalen.

Eine Genehmigung zur Tötung des Wolfs mit der Kennung GW1896m ist vom Kreis Olpe erteilt worden. Laut Mitteilung der Kreisverwaltung war das Raubtier allein im April für den Tod von 35 Schafen und Lämmern in der Gemeinde Wenden verantwortlich. Die Erlaubnis erfolgte am Donnerstag durch die untere Jagdbehörde, nachdem das Landwirtschaftsministerium zugestimmt hatte.

Diese Maßnahme stellt die erstmalige Anwendung des novellierten Bundesjagdgesetzes in Nordrhein-Westfalen dar. Die Gesetzesänderung ist seit dem 2. April wirksam.

Strenge gesetzliche Auflagen für die Wolfsentnahme

Nach der Gesetzeslage kann die Erlaubnis für die sogenannte Entnahme eines Wolfs gewährt werden, um signifikante ökonomische Verluste, etwa in der Landwirtschaft, abzuwenden. Als weitere Rechtfertigungen gelten die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit, der Schutz menschlicher Gesundheit sowie andere imperative Anliegen von allgemeinem Interesse.

Nachweis von 56 Nutztierrissen in zwei Bundesländern

Wie die Kreisverwaltung berichtet, belegen genetische Analysen eindeutig, dass das Tier seit 2021 für insgesamt 56 Angriffe auf Nutztiere in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verantwortlich zeichnet. Die zuständigen Behörden haben die Jägerschaft und die Inhaber der Reviere über den Beschluss in Kenntnis gesetzt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.