Augenkontakt bei Präsentationen fällt vielen schwer. Eine Expertin verrät zwei simple Tricks, wie Sie Ihr Publikum fesseln.
„Ich mag dich“Dieser Satz hilft gegen die Angst vor dem Blickkontakt

Reden können viele – hingucken fällt schwerer: Blickkontakt ist vielleicht anstrengend, aber kann geübt werden.
Copyright: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Eine deutliche und klare Aussprache sowie der Augenkontakt mit dem Auditorium sind fundamentale Prinzipien für eine erfolgreiche Präsentation. Diese Leitlinien sind weithin bekannt. Insbesondere der Aspekt des Blickkontakts bereitet jedoch zahlreichen Personen Schwierigkeiten. Das Halten von Augenkontakt kann ermüdend sein und bei Rednern Unsicherheit hervorrufen. Dennoch ist er für eine selbstsichere Wirkung und zur Fesselung des Publikums unerlässlich.
Die Trainerin und Schriftstellerin Yvonne de Bark offeriert in einem „Blog-Beitrag“ auf der Business-Plattform Xing eine simple Empfehlung: Training. Die Methode wird wie folgt beschrieben: Man soll sich online eine Abbildung einer unbekannten Person suchen, welche frontal in die Kamera blickt.
Für realitätsnahe Situationen mit einem Bild trainieren
Um eine authentische Präsentationssituation nachzustellen, sollte die abgebildete Person idealerweise keinen lächelnden Gesichtsausdruck haben. Diesen Augen auf dem Foto soll man dann zehn Sekunden lang unbewegt ins Antlitz blicken. Auch wenn sich dabei ein Gefühl von Unbehagen einstellt, ist es wichtig, den Blick nicht abzuwenden.
Gleichzeitig soll man in Gedanken einen simplen Satz formulieren: „Ich mag dich.“ Laut Yvonne de Bark hat das Gehirn nach Ablauf dieser zehn Sekunden eine wesentliche Erkenntnis gewonnen: „Augenkontakt ist ungefährlich. Es passiert nichts Schlimmes.“ Durch mehrfaches Anwenden dieser Methode kann die Fähigkeit, den Blickkontakt mit realen Personen zu halten, spürbar verbessert werden.
Die „W“-Methode bei vielen Zuhörern
Vor einer größeren Zuhörerschaft ist es für Vortragende praktisch unmöglich, jede Person individuell anzusehen. Für diesen Fall empfiehlt Yvonne de Bark eine simple Struktur, um den Blickkontakt zu organisieren: Man lässt den Blick in Form eines imaginären „W“ durch den Saal schweifen. „Links außen beginnen, dann Mitte, dann rechts, dann wieder zurück über die andere Seite.“ Der Blick sollte an jedem dieser Haltepunkte für ungefähr zwei Sekunden verweilen, damit die Zuwendung gleichmäßig im Auditorium ankommt. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.