Ob per Hand oder am PC: So gelingen Mitschriften in Meetings, die wirklich weiterhelfen und für Klarheit sorgen.
Die perfekte NotizSo halten Sie die wichtigsten Punkte aus jedem Gespräch fest

Stift oder Tastatur? Wer im Gespräch stichpunktartig mitschreibt, merkt sich mehr – und kann danach schneller ein Protokoll oder To-dos ableiten.
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Um die wesentlichen Inhalte von Besprechungen mit Mitarbeitern, im Team oder mit Kunden festzuhalten, erweisen sich Mitschriften als nützlich. Sie sind insbesondere dann von großem Wert, wenn die Absicht besteht, die gewonnenen Erkenntnisse zu teilen oder künftige Aufgaben daraus abzuleiten.
Zunächst stellt sich die Grundsatzentscheidung: per Hand oder am Computer? Laut der Online-Publikation der „„Deutsche Handwerkszeitung““ (DHZ) sprechen für beide Methoden überzeugende Argumente. Während sich eine am Computer erstellte Mitschrift direkt im Anschluss zu einem Protokoll weiterverarbeiten lässt, fördert das Schreiben mit einem Stift die Verankerung der Inhalte im Gedächtnis. Am Ende gibt die individuelle Neigung den Ausschlag.
Konzentration auf die Kernpunkte
Unabhängig von der gewählten Methode sollte die Konzentration dem Dialog gelten, nicht dem Mitschreiben. Dies impliziert, dass der Vorgang zügig sein muss. Es wird deshalb ausschließlich das festgehalten, was für das zentrale Anliegen der Unterhaltung relevant ist. Hierfür genügen stichwortartige Vermerke ohne überflüssige Füllwörter.
Eine Zeitersparnis lässt sich zudem durch die Verwendung vorab definierter Zeichen erzielen. Als Beispiele werden drei Ausrufezeichen für Inhalte der Kategorie „besonders wichtig“ oder ein Pfeil für die Kennzeichnung „Eilt“ genannt.
Eine gute Gliederung sorgt für Klarheit
Wer seine Mitschriften von Beginn an strukturiert anlegt, erleichtert sich die nachfolgende Aufbereitung. Farbliche Hervorhebungen können zum Beispiel die Übersichtlichkeit der Stichworte verbessern. Liegt dem Gespräch eine Agenda zugrunde, so ist der Aufbau bereits definiert. In diesem Fall kann man unter den entsprechenden Punkten mitschreiben und die Seiten dafür sogar im Vorfeld anlegen.
Eine weitere bewährte Methode zur Gliederung ist die Arbeit mit Spalten. Die erste Spalte benennt das jeweilige Thema, während die zweite, die den größten Raum einnehmen sollte, die Gesprächsinhalte aufnimmt. In einer dritten Spalte können dann die sich daraus ergebenden Aufgaben festgehalten werden. (dpa/red)
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