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Finanz-Falle für PaareExperte warnt vor einseitiger Finanzverantwortung

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Ein Paar überprüft Unterlagen am PC

Besser zu zweit als allein: Finanzthemen sollten Paare im Idealfall gemeinsam angehen.

Die alleinige Verwaltung der Geldangelegenheiten durch einen Partner birgt Gefahren für die Zukunft. Ein Fachmann erläutert, wie sich Paare absichern können.

Zahlreiche Paare blicken dem gemeinsamen Ruhestand und dem Älterwerden mit Freude entgegen. Damit diese Phase des Lebens ohne Sorgen verläuft, ist eine wesentliche Maxime zu befolgen: Die Zuständigkeit für Geldangelegenheiten darf keinesfalls bei nur einem Partner liegen. Dies meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Michael Craatz von der Vermögensverwaltung Hansen & Heinrich äußert sich dazu: „Wenn sich innerhalb einer Ehe oder Partnerschaft über Jahre hinweg nur eine Person um Finanzen, Geldanlagen und Vertragsangelegenheiten kümmert, entsteht ein erhebliches Risiko“. Eine solche Handlungsweise birgt das Potenzial für gravierende negative Konsequenzen.

Falsche Beschlüsse unter Stress verhindern

Der bisher unbeteiligte Partner kann rasch überfordert sein, falls die zuständige Person zum Pflegefall wird oder stirbt. In solchen Fällen mangelt es häufig an der Übersicht bezüglich Konten, Depots, Policen und bestehenden Verbindlichkeiten. Entscheidungen über Investitionen und Abhebungen müssten dann unvermittelt in einer emotional angespannten Lage gefällt werden. Craatz fügt hinzu: „Das begünstigt Fehlentscheidungen“.

Ein digitaler Überblick schafft Klarheit

Laut Craatz kann diese Gefahr gemindert werden, wenn Partner finanzielle Themen von Beginn an zusammen behandeln. Auf diese Weise entsteht Klarheit über das gesamte Vermögen, und beide Personen verfügen über den gleichen Informationsstand.

Der Fachmann empfiehlt: „Besonders hilfreich ist eine zentrale digitale Übersicht über sämtliche Vermögenswerte, Verträge und Ansprechpartner“. Ein derartiges geordnetes und ständig verfügbares Verzeichnis macht es einfacher, im Notfall rasch die Lage zu erfassen und weiterhin agieren zu können.

Zusätzlich kann die Inanspruchnahme professioneller Unterstützung, beispielsweise durch einen Vermögensberater oder eine -beraterin, von Vorteil sein. Diese Fachleute können auch in komplizierten Lagen helfen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.