Die Haare des Eichenprozessionsspinners bergen für Hunde Risiken. Informationen für Tierhalter zur Prävention und für den Notfall.
Tödliche Gefahr für HundeWas bei Kontakt mit den Raupen des Eichenprozessionsspinners zu tun ist

Gefahr für Hunde: Fühlen die Raupen des Eichenprozessionsspinners sich bedroht, werfen sie ihre Brennhaare ab.
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Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten empfiehlt Hundehaltern, im Frühling besondere Vorsicht walten zu lassen. Laut einer Meldung der dpa sollten Spaziergänge in Gegenden mit hohem Eichenbestand vermieden werden. Der Grund ist der Eichenprozessionsspinner, dessen Raupen bei Hunden durch ihre angeborene Neugier für kriechende Objekte angelockt werden könnten. Es ist ratsam, die Tiere von Bäumen fernzuhalten, die einen möglichen Befall aufweisen.
Eine Bedrohung stellen die winzigen Brennhaare der Insekten dar. Diese bilden sich während der finalen Phase ihrer Entwicklung zur Larve. In den hohlen, kurzen Härchen befindet sich eine Substanz mit Reizwirkung. Die Raupen stoßen diese Haare aus, sobald sie sich bedroht oder gestört fühlen.
Gesundheitliche Risiken für den Hund
Bei einer Berührung mit den Brennhaaren verankern sich diese fest in der Haut oder den Schleimhäuten des Hundes und setzen ein Nesselgift frei. Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten warnt, dass dies bei dem Tier eine Reihe von Symptomen auslösen kann. Dazu zählen Juckreiz, Hautausschläge, Fieber und Erbrechen. Auch Bindehautentzündungen sowie Atembeschwerden sind möglich. Ein besonders schwerer Verlauf kann sogar zum Tod durch Ersticken führen.
So schützen Sie Ihr Tier
Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten hebt hervor, dass Hunde jeglichen Kontakt mit den Raupen und ihren Nestern vermeiden müssen, also nicht daran riechen, sie ablecken oder anknabbern dürfen. Die Gespinste sind am Stamm von Eichen zu finden, haben eine kuppel- oder tropfenartige Form und ihre Farbe ändert sich von weißlich-seidig zu braun. In ausgewiesenen Risikobereichen sollten Halter auf Warnhinweise achten und ihren Hund zur eigenen Sicherheit kurz anleinen. Eine vorherige Inspektion der Umgebung, in der das Tier frei laufen und schnüffeln soll, ist empfehlenswert.
Handlungsempfehlungen für den Ernstfall
Falls eine Berührung stattgefunden hat, empfiehlt der Naturschutzbund (Nabu) das sofortige Abspülen der kontaminierten Körperpartien des Hundes mit Wasser. Des Weiteren ist eine genaue Beobachtung des Tieres auf mögliche Symptome erforderlich. Sollten Sie eines der zuvor beschriebenen Anzeichen feststellen, ist eine unverzügliche Vorstellung des Hundes bei einem Tierarzt notwendig. (red)
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