Was ist besser für die Katze im Urlaub: Betreuung zu Hause oder eine Tierpension? Experten geben wichtige Tipps.
Was wird aus der KatzeTipps für die richtige Betreuung während Ihrer Abwesenheit

Wenn Katzenhalter auf Reisen sind, sollte täglich jemand nach dem Tier schauen.
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Katzenbetreuung im Urlaub: Was Tierhalter beachten sollten. Der Urlaub ist geplant und die Vorfreude steigt. Doch was geschieht mit dem Stubentiger? Für eine Katze ist es im Normalfall am vorteilhaftesten, in den eigenen vier Wänden zu verbleiben. Die gewohnte Umgebung sowie etablierte Abläufe vermitteln dem Tier ein Gefühl von Geborgenheit.
„Katzen brauchen nicht ständig Beschäftigung, aber sie brauchen Verlässlichkeit“, erläutert die Biologin Birgit Rödder. Wer die Versorgung seines Haustieres während der eigenen Abwesenheit sorgfältig organisiert, kann beruhigter die Reise antreten.
Vorbereitung der Betreuung: Wichtige Aspekte
Prinzipiell eignet sich jeder, der über genügend Zeit verfügt. Unabhängig davon, ob es sich um Freunde, Angehörige, Nachbarn oder einen professionellen Katzensitter handelt: Die betreuende Person sollte idealerweise vor Reiseantritt mehrmals zu Besuch kommen. Auf diese Weise lernt sie das Tier und dessen Besonderheiten kennen und kann eine erste Beziehung aufbauen. Laut Rödder wird dadurch Stress für die Katze reduziert und eine bestmögliche Pflege gewährleistet.
Die Kenntnisse der betreuenden Person über das Tier und seine Bedürfnisse sind entscheidend. Aus diesem Grund sollten präzise Anleitungen zur Fütterung – bezüglich Sorte, Frequenz und Portion – hinterlassen werden. Nützlich sind zudem Hinweise zu Gewohnheiten, charakteristischen Verhaltensmustern, bevorzugtem Spielzeug und beliebten Verstecken. Es ist außerdem wichtig, die Kontaktdaten des Tierarztes zu notieren.
Während der Abwesenheit der Halter sollte die Katze ein- bis zweimal pro Tag besucht werden. Dabei muss ausreichend Zeit für Beschäftigung, Nahrungsaufnahme und die Reinigung von Katzentoilette und Futterschalen vorgesehen werden. Eine noch vorteilhaftere Lösung ist es oft, wenn die betreuende Person vorübergehend in die Wohnung einzieht. Sie könne dann „auch über Nacht bleibt und zur gewohnten Routine beiträgt“, so Birgit Rödder.
Tierpension als mögliche Alternative
Die Unterbringung in einer Pension für Tiere oder einer fremden Wohnung stellt eine Alternative zur Versorgung im eigenen Heim dar. Der Vorzug dieser Option liegt darin, dass in der Regel durchgehend eine Person anwesend ist, die sich um das Tier kümmert.
Ob diese Möglichkeit für das jeweilige Tier geeignet ist, ist abhängig von seiner Reaktion auf eine neue Umgebung. Katzenbesitzer können dies vorsichtig testen, indem sie ihr Tier für einen kurzen Zeitraum probeweise fremd unterbringen, quasi als Testlauf für den Ernstfall.
Laut Birgit Rödder lässt sich leicht erkennen, ob eine Katze unter Stress leidet. „Dann ziehen sich Katzen zurück und wirken angespannt“, so die Beschreibung der Expertin des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH).
Ein entspanntes Verhalten des Tieres nach der Wiederkehr – zum Beispiel, wenn es neugierig herankommt oder sich behaglich reckt – ist der beste Indikator für eine artgerechte Versorgung. Eine erfolgreiche Betreuung lasse sich daran ablesen, meint Rödder.
Hinweis: Sollte die Katze während des Urlaubs an einem anderen Ort untergebracht werden, verschaffen ihr bekannte Objekte zusätzliche Geborgenheit. Dazu zählen ein getragenes Kleidungsstück des Halters, die eigene Decke, das bevorzugte Spielzeug und auch das gewohnte Futter sowie die übliche Katzenstreu. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.