Ein neues Browserspiel simuliert die gefährlichen Effekte von Alkohol am Steuer. So fühlt sich eine Rauschfahrt an.
Riskantes Spiel am SteuerEin Browser-Game simuliert die Gefahren von Alkohol

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat bietet das als Web-App konzipierte Game «Die letzte Runde» kostenlos an.
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In Deutschland ereignet sich statistisch alle 15 Minuten ein Verkehrsunfall, bei dem Alkohol eine Rolle spielt. Diese Information meldet die dpa und beruft sich dabei auf Daten des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR). Diese Unfallhäufigkeit ist eine unmittelbare Konsequenz der physischen Einschränkungen: Schon bei einem Blutalkoholspiegel von 0,3 Promille verengt sich das Blickfeld und die Reaktionsfähigkeit nimmt ab.
Um diese Effekte anschaulich zu machen, wurde vom DVR ein Browserspiel konzipiert. Es demonstriert, wie stark die Fähigkeit zum Führen eines Autos durch Alkoholkonsum beeinträchtigt wird.
Zwei Fahrten zur Simulation der Alkoholeinwirkung
Das Spiel trägt den Titel „Die letzte Runde“ und ist als sogenanntes Filterspiel konzipiert. Dies bedeutet, dass Nutzer eine Route zuerst im nüchternen Zustand befahren. Unmittelbar danach wird dieselbe Strecke noch einmal absolviert, diesmal jedoch mit künstlichen Wahrnehmungsstörungen, die den Beeinträchtigungen durch Alkoholeinfluss nachempfunden sind.
Verfügbar ist die Anwendung als Web-App des DVR mit dem Namen „Runter vom Gas“. Sie kann auf dem Smartphone oder Tablet über die URL „App.runtervomgas.de“ geöffnet werden. Dort klicken Nutzer auf das Feld „Die letzte Runde“ und beginnen das Spiel nach Befolgen der angezeigten Schritte.
Simple Bedienung für Computer und Mobilgeräte
Die Handhabung ist absichtlich unkompliziert. Für Mobilgeräte existiert eine Schaltfläche zum Steuern nach links und eine nach rechts. Ein dritter Knopf in der Mitte fungiert als Bremse. Wird dieser gehalten, kommt das Fahrzeug zum Stillstand. Wer die Anwendung am Computer nutzt, verwendet die Pfeiltasten für die Richtung und die Leertaste zum Abbremsen.
Während der erste Durchlauf in der Regel ohne Schwierigkeiten verläuft, machen sich bei der zweiten Fahrt die Folgen des simulierten Alkoholkonsums bemerkbar: Das Blickfeld wird eingeengt und die Bedienung reagiert mit Verzögerung, was leicht zu Fehlern wie dem Übersehen einer roten Ampel führen kann. Laut dpa bewertet das Programm die Fahrfehler unmittelbar mit Erklärungen und Lerneffekten. Die zentrale Botschaft lautet klar: „Don't drink and drive“. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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