Noch vor der Hauptreisezeit müssen Autofahrer am Wochenende mit Staus durch Baustellen und Events rechnen.
Stau vor dem FerienstartAuf diesen Autobahnen wird es am Wochenende bereits voll

Noch keine Sommerferien – aber die Autobahnen füllen sich trotzdem schon. Baustellen, Großevents und einzelne Vollsperrungen können den Flow fast überall stören.
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Noch hat die Hauptreisezeit in keinem Bundesland angefangen, dennoch müssen Fahrzeugführer am bevorstehenden Wochenende mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Eine Einschätzung des Auto Club Europa (ACE) sowie des ADAC prognostiziert das Verkehrsaufkommen zwar als „moderat“, erwartet aber trotzdem Stauungen auf zahlreichen Fernstraßen.
Laut der Stauvorhersage des ADAC ist die Wahrscheinlichkeit hoch, ohne erhebliche Verzögerungen ans Ziel zu gelangen, jedoch existieren diverse Ursachen für eventuelle Verkehrsstockungen. Einerseits verwenden zahlreiche Reisende, die nicht an Schulferien gebunden sind, das finale Wochenende vor der Hauptreisewelle. Andererseits startet in einigen skandinavischen Regionen die Urlaubsperiode, was den Verkehr auf den südlich verlaufenden Strecken zusätzlich erhöht.
Events und Baumaßnahmen als Engpässe
Zusätzlich verursachen diverse Großereignisse lokale Verkehrsstörungen. Hierzu gehören Festivals wie das Hurricane-Festival in Scheeßel, das DTM-Rennsportwochenende am Lausitzring und geplante Fahrrad-Sternfahrten am Sonntag (21. Juni) in Hamburg, Stuttgart sowie Köln. Infolgedessen ist auf den Zufahrts- und Abfahrtswegen und in den jeweiligen Stadtgebieten mit stark frequentierten Straßen zu kalkulieren.
Die etwa 1.000 Baumaßnahmen auf den Bundesautobahnen stellen zusätzliche Engstellen dar. Es gibt überdies mehrere Vollsperrungen, die Abschnitte der A1, A4, A5, A7, A27, A40, A43, A44, A59 und A565 betreffen und auch für Berufspendler in Nordrhein-Westfalen relevant sind. Zum Beispiel wird die A1 im Abschnitt zwischen Hamburg-Harburg und Hamburg-Stillhorn aufgrund von Brückeninstandsetzungen von Freitag, 22 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, für den Verkehr nach Lübeck nicht befahrbar sein. Hierfür hat der ADAC eine „Informationsseite“ eingerichtet. Bei Arbeiten, die vom Wetter beeinflusst werden, sind kurzfristige Änderungen der Sperrfristen möglich.
Staugefährdete Autobahnen im Kölner Umland
Die Automobilclubs prognostizieren insbesondere in den Metropolregionen Hamburg, Stuttgart und München sowie auf den Hauptfernstraßen eine Zunahme des Verkehrs. Als besonders stauanfällig gelten die nachfolgenden Routen, die auch für Fahrten aus dem Kölner Raum von Bedeutung sind (häufig in beiden Fahrtrichtungen):
Verkehrslage in den Nachbarländern Österreich und Schweiz
In den angrenzenden Ländern bewertet der ADAC die Situation als „weitgehend ohne größere Zwangsaufenthalte“, ausgenommen sind die typischen Stockungen im Pendlerverkehr und bei Baumaßnahmen. Für Österreich werden auf den Durchgangsrouten keine erheblichen Wartezeiten prognostiziert. Eine Ausnahme stellt die Brennerautobahn dar, auf der die Instandsetzung der Luegbrücke zu Spitzenzeiten Stauungen verursachen kann. Hierzu bietet der ADAC online zusätzliche „Informationen“ bereit. Ebenso muss auf dem erneut geöffneten „Reschenpass“ (B 180) mit Beeinträchtigungen kalkuliert werden. Des Weiteren sind in Tirol an Wochenenden sowie Feiertagen Abfahrtssperren und Fahrverbote für den Durchgangsverkehr auf Alternativrouten in Kraft.
Aufgrund von sporadischen Kontrollen an der deutschen Staatsgrenze sind Verzögerungen möglich, speziell an den Grenzübergängen aus Österreich bei Suben (A3), Walserberg (A8) sowie Kiefersfelden (A93). Echtzeit-Reiseinformationen für Österreich sind auf der „Website“ der Asfinag einsehbar.
Für die Schweiz erwartet der ACE, abgesehen vom Pendlerverkehr am Freitag, ein insgesamt moderates Reiseaufkommen. Obwohl zusätzlicher Verkehr auf der Gotthard-Strecke zu einer leicht gesteigerten Auslastung führen könnte, werden für das kommende Wochenende keine längeren Stopps vor dem Tunnel prognostiziert. (dpa/red)
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