Millionen Vögel sterben an Fensterscheiben. Greifvogel-Aufkleber helfen kaum. Diese Alternativen schützen wirklich.
Tödliche GlasscheibenSo schützen Sie Vögel vor dem Aufprall am Fenster

Gefahr für Vögel: Glasscheiben stellen ein unsichtbares Hindernis dar, dem jährlich Millionen Vögel zum Opfer fallen.
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Ein dumpfer Aufprall an einer Fensterscheibe bedeutet häufig das plötzliche Ende für einen Vogel. Schätzungen der Deutschen Wildtier Stiftung zufolge kommen in Deutschland jedes Jahr bis zu 100 Millionen Vögel durch Kollisionen mit Glasflächen ums Leben. Die Tiere können Barrieren wie Fenster, Terrassentüren oder Wintergärten nicht rechtzeitig als solche identifizieren, wenn sie mit einer Geschwindigkeit zwischen 30 und 60 Stundenkilometern unterwegs sind.
Gerade jetzt im Juni sind junge Vögel, die ihre ersten Flugversuche unternehmen, besonders bedroht. „Sie sind noch ungeschickt und unerfahren. Für sie, aber auch für ausgewachsene Vögel, sollten Fenster, Terrassentüren und Ähnliches ausreichend markiert sein, damit die Tiere das Glas als Hindernis erkennen“, erläutert Christine Rückmann von der Deutschen Wildtier Stiftung.
Warum Greifvogel-Aufkleber oft nicht ausreichen
Die weitverbreiteten schwarzen Silhouetten von Greifvögeln stellen dabei nicht die wirksamste Methode dar. Laut Rückmann nehmen Vögel die Flächen um die Aufkleber herum weiterhin als freie Lücken wahr, durch die sie hindurchfliegen zu können glauben.
So könnt ihr Glasscheiben effektiv markieren
Um Vögel wirksam zu schützen, gibt es bessere Alternativen. Wichtig ist, dass die Markierungen von außen angebracht werden, da das Glas sonst weiterhin spiegelt und für die Tiere unsichtbar bleibt. Folgende Maßnahmen sind laut der Deutschen Wildtier Stiftung besonders wirksam:
Zusätzlich solltet ihr darauf achten, Futterstellen und Nistkästen nicht in unmittelbarer Nähe von Glasscheiben aufzustellen, um die Vögel nicht zusätzlich in die Gefahrenzone zu locken. (dpa/red)
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