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Die Gebrauchtwagen-FalleSo erkennen Sie die neue Betrugsmasche beim Autokauf

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Aufgeklappter Laptop steht auf einem Tisch

Das Verbraucherportal «Watchlist Internet» warnt vor gefälschten Mails von Vorschussbetrügern.

Kriminelle nutzen den Namen von Autovermietern für Lockangebote. Eine Vorauszahlung führt zum Totalverlust des Geldes. Wir zeigen, wie Sie sich absichern.

Besondere Achtsamkeit ist geboten, wenn per E-Mail vermeintlich preiswerte Offerten für Gebrauchtfahrzeuge von renommierten Firmen, beispielsweise Autovermietungen, eingehen. Selbst wenn die Mitteilungen durch beigefügte Kataloge und angebliche Kaufdokumente einen seriösen Eindruck erwecken, sind diese Nachrichten Betrugsversuche. Davor warnt die Konsumentenplattform „Watchlist Internet“.

Die Absicht der Täter besteht darin, die Empfänger zu unüberlegten Vorauszahlungen zu verleiten. Nach erfolgter Geldüberweisung wird die Kommunikation abrupt beendet, und das erhoffte Fahrzeug bleibt aus, wie die dpa berichtet. Laut den Konsumentenschützern richten sich die Angriffe bisher primär gegen Unternehmen, eine Ausdehnung der Methode auf Privatleute sei jedoch jederzeit denkbar.

Diese Indizien deuten auf einen Betrugsversuch hin

Betrügerische Nachrichten, die auf Vorkasse abzielen, weisen oft diverse charakteristische Merkmale auf. Es wird häufig mit Begriffen wie „nur kurzfristig“ oder „Abverkauf gestartet“ eine Dringlichkeit erzeugt, die Adressaten zu raschen und unbedachten Reaktionen veranlassen soll.

Ein zusätzliches Alarmzeichen ist das Fehlen einer telefonischen Kontaktoption in der Nachricht; selbst auf explizite Anfrage wird keine Rufnummer für ein persönliches Gespräch bereitgestellt. Ferner ist es für den Handel mit Gebrauchtfahrzeugen absolut untypisch, dass eine Fahrzeuginspektion verweigert wird. Skepsis ist ebenfalls angebracht, falls eine Zahlung im Voraus zur Bedingung gemacht wird und das für die Transaktion genannte Bankkonto einer Privatperson zugeordnet ist.

Präventive Maßnahmen: Verzicht auf Vorkasse und sorgfältige Prüfung

Um sich effektiv abzusichern, sollten Sie keinesfalls ohne Prüfung größere Summen im Voraus transferieren. Verifizieren Sie die Identität des Verkäufers, indem Sie das Unternehmen direkt über dessen offizielle Internetpräsenz oder die Firmenzentrale ansprechen. Nutzen Sie unter keinen Umständen die Kontaktinformationen aus der verdächtigen E-Mail. Häufig sind auf der Webseite der betreffenden Firma schon entsprechende Warnmeldungen publiziert.

Handlungsempfehlungen nach erfolgter Zahlung

Personen, die den Betrügern aufgesessen sind und schon eine Zahlung geleistet haben, müssen unverzüglich aktiv werden. Setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Kreditinstitut in Verbindung, da eine Transaktion eventuell noch rückgängig gemacht werden kann. Stellen Sie darüber hinaus eine Strafanzeige bei der Polizei. Ferner ist es empfehlenswert, weiterhin aufmerksam zu sein, weil die Täter die erbeuteten Kontaktdaten häufig für nachfolgende Betrugsdelikte verwenden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.