Schluss mit Chemie beim Grillen: So basteln Sie umweltfreundliche Anzünder aus Eierkartons und Wachsresten einfach selbst.
Grillanzünder selber machenAnleitung für eine nachhaltige Alternative aus Hausmüll

Grillvergnügen ohne Chemie: Selbstgemachte Grillanzünder aus Eierkartons, Wachsresten und Holzwolle sind eine umweltfreundliche Alternative.
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Wenn die Barbecue-Zeit startet, nutzen zahlreiche Menschen Anzündhilfen, damit die Kohle rasch durchglüht. Allerdings beinhalten etliche dieser Erzeugnisse chemische Substanzen, welche unter Umständen der Gesundheit schaden.
Eine unkomplizierte und umweltfreundliche Option, die mit gewöhnlichen Haushaltsgegenständen realisierbar ist, existiert aber. In ihrem Mitteilungsblatt „Trenntmagazin“ erläutern die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), wie man solche Anzünder eigenhändig anfertigen kann.
Notwendiges Zubehör und Vorgehensweise
Zur Anfertigung braucht man nur eine leere Eierschachtel aus Pappe, übrig gebliebene Kerzen oder Wachsreste, beispielsweise von Bienen- oder Pflanzenwachs, sowie Füllstoff wie Holzwolle, Sägespäne oder auch kleine Zapfen.
Im ersten Schritt werden die Vertiefungen der Eierschachtel mit dem Füllstoff gefüllt und dieser wird kräftig angedrückt. Danach schmilzt man die Reste von Kerzen und Wachs in einem gebrauchten Glas über einem Wasserbad. Dabei ist zu beachten, dass die Masse nicht überhitzen und auf keinen Fall sieden darf. Das verflüssigte Wachs wird behutsam über den Füllstoff gegeben, bis dieser komplett durchtränkt ist. Die fertigen Anzündhilfen müssen gründlich abkühlen, bevor die einzelnen Segmente voneinander gelöst werden.
Umweltfreundliche Optionen für die Grillkohle
Die Fachleute für Entsorgung raten überdies zur Nutzung von lokaler Grillkohle, beispielsweise aus Buchenholz, für ein durchweg umweltfreundliches Barbecue-Erlebnis. Nach Angaben von „Öko-Test“ besteht konventionelle Grillkohle oft aus tropischen Hölzern. Als geeignete Ersatzprodukte gelten Briketts aus Olivenkernen, Kokosfasern, Bambus oder auch aus Rebholz und Maisspindeln. (dpa/red)
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