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100 Bauprojekte für Kinder

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Klettern, schaukeln, wippen, im Sand buddeln - für Kinder sind in dicht besiedelten Wohngebieten Spielplätze eine der wenigen Möglichkeiten, mit Freunden an der frischen Luft zu spielen und sich nach Herzenslust auszutoben. Die Stadt Köln unterhält rund 600 öffentliche Spielplätze, die regelmäßig saniert und umgestaltet werden müssen.

Rund 80 kleine und 15 große Baumaßnahmen hat das Amt für Kinder, Jugend und Familie 2004 vorbereitet und seitdem umgesetzt. Bei einer Bustour besichtigten Mitarbeiter des Amtes und Mitglieder des Jugendhilfeausschusses gestern einige der Projekte. Die kleinen Maßnahmen, wie etwa das Aufstellen einer Schaukel, werden durch Spenden finanziert, für umfangreiche Sanierungen und Umgestaltungen stehen pro Jahr 920 000 Euro zur Verfügung.

Davon haben auch die Kinder in Blumenberg profitiert. Dort wurde der Spielplatz „Arembergstraße / Malbergstraße“ völlig neu errichtet. „Der Bedarf für einen Spielplatz war hier unheimlich hoch“, sagte Dorothea John von Amt für Kinder, Jugend und Familie. Für 170 000 Euro entstand eine Fläche mit Klettergeräten, Schaukeln und einem Kleinkinderbereich. Saniert und umgestaltet wurde der Spielplatz „Kästnerstraße“ in Pesch. Die mit Schwermetallen belastete Wegedecke wurde ersetzt, und die Kinder freuen sich über eine neue Rutsche und Kletterwand. In Sülz an der Linzer Straße konnte mit einer Spende der PSD Bank über 10 000 Euro und durch das Engagement der Elternschaft ein Seilklettergerät aufgestellt werden.

Wünsche der Kinder

wurden berücksichtigt

Bei der Planung aller Plätze wurden die Ideen und Wünsche der jungen Nutzer und Anwohner mit einbezogen, betonte John. Auch Spielplatzpaten spielten eine wichtige Rolle, da sie sich oft positiv auf die Folgekosten für Pflege und Wartung auswirkten. Zur Zeit gibt es 291 Paten, die 277 Spielplätze betreuen.

Und dennoch: „Bei 600 Spielplätzen müssten wir noch mehr Umgestaltungsmaßnahmen durchführen. Doch dafür reicht der Etat nicht“, sagte John. Daher sei man froh über jede Spende für kleinere Maßnahmen. Auch Carola Blum, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, konnte dem nur zustimmen. „Ich freue mich, wenn durch Sponsoren und das bürgerschaftliche Engagement der Paten Spielplätze verbessert und intakt gehalten werden.“ Nach der Bustour zeigte sie sich beeindruckt: „Ich bin begeistert von dem Erreichten. Diesen Standard wollen wir auf alle Plätze ausdehnen.“