RHEDA-WIEDENBRÜCK. Ein 31 Jahre alter Mann aus Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) hat den Mord an seiner ehemaligen Frau gestanden. Die 36-jährige war am 31. August von ihrem geschiedenen Ehemann zunächst als vermisst gemeldet worden. Der mutmaßliche Täter hat die zweifache Mutter aber offenbar schon eine Woche zuvor in ihrer Wohnung erwürgt. Anschließend sei er ins Emsland gefahren, wo er versuchte, die Leiche zu verbrennen.
Zunächst ging ein Erpresserbrief ein. Darin befanden sich nach Polizeiangaben der Personalausweis der Frau sowie die Nachricht, die 36-Jährige sei entführt worden. Der vermeintliche Erpresser habe sich „wieder melden wollen“. Laut der Polizei habe aber gegen den Ex-Ehemann bereits zu Beginn der Ermittlungen ein Verdacht bestanden, weil auch er zunächst aus dem Raum Gütersloh verschwunden sei. Weil die Kinder der Frau Urlaub in einem Feriencamp waren, war das Verschwinden der 36-Jährigen zunächst nicht aufgefallen. (dpa)