Bergisch Gladbach – Ein hoch loderndes und stark qualmendes Feuer hat am Donnerstagvormittag in Bergisch Gladbach für Irritationen bei Besuchern eines angrenzenden Supermarktes gesorgt: Sie kritisierten das Abbrennen der Gartenabfälle lautstark als Umweltfrevel, während der Grundstücksbesitzer angab, eine Genehmigung zu besitzen und die Feuerwehr informiert zu haben.
Eigentlich, so der Mann, habe er die Abfälle bereits zu Ostern verbrennen wollen, davon wegen der großen Trockenheit und der Appelle, auf Osterfeuer zu verzichten, abgesehen.
Der Sprecher der Bergisch Gladbacher Stadtverwaltung, Martin Rölen, bestätigte die Darstellung auf Anfrage. Grundsätzlich sei es laut Landesimmissionsschutzgesetz zwar verboten, Gartenabfälle zu verbrennen, die Stadt aber aber eine Ausnahme genehmigt, sagte er. Solche Erlaubnisse erteile die Stadt etwa 20 bis 30 mal pro Jahr. (sb)
